1. Thao 24


    Datum: 18.07.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... wirkliche Aggression durchklingen lassen. Nichtsdestotrotz hatte sie die Veränderung gespürt und wollte deren Grund erfahren. Karl setzte schon zu einer Antwort an, als Xena ihm zuvorkam.
    
    „Dein Süßer hat mir nur etwas klargemacht, Thao. Mir geht es zwar deshalb jetzt nicht besser, aber es ist zumindest eine Erklärung dafür, was mit Günter und mir nicht stimmt."
    
    Das Punkermädchen blickte die große Blondine fragend an.
    
    „Jetzt sag schon! Was ist das?"
    
    Xena blickte auf ihre im Schoß gefalteten Hände.
    
    „Ich liebe ihn einfach nicht. Das ist alles."
    
    Thao erinnerte sich an das Gespräch auf Amelies Party.
    
    „Wann sagst du es ihm?"
    
    „Ich habe keine Ahnung, Thao. Es wird schwer für ihn werden."
    
    Thao wollte das Thema endgültig beenden.
    
    „Kommt! Den Tisch decke ich später ab. Gehen wir zu Franz. Mein Süßer möchte schließlich seine Herrin haben."
    
    Xena sah den Jungen verwundert an.
    
    „Was meint sie?"
    
    Der Junge winkte ab.
    
    „Lass dich einfach überraschen."
    
    29. Bei Franz
    
    „Woran denkst du?"
    
    Thao blickte ihren Freund an, der den Wagen seines Vaters durch den vormittäglichen Verkehr lenkte. Der Junge warf ihr einen kurzen Blick zu und richtete seine Aufmerksamkeit dann wieder auf die Straße.
    
    „Ans Tätowieren. Auf der Brust soll das ganz schön wehtun."
    
    Das Punkermädchen grinste.
    
    „Schade. Soll ich Franz fragen, ob ich das machen darf?"
    
    Karl warf ihr einen flüchtigen Blick zu.
    
    „Kommt deine Domse wieder durch?"
    
    Thao streichelte über seinen ...
    ... Kopf.
    
    „Nein. Deine."
    
    Karl lächelte. Er setzte den Blinker und bog, gefolgt von Xenas schwarzem Motorrad, in die Straße ein, in der Franz lebte.
    
    „Ich freue mich drauf."
    
    „Du meinst das Sama?", hatte Thao die richtige Vermutung.
    
    Er nickte und schenkte ihr ein Lächeln. Sie schienen sich beide viel von diesem Besuch zu versprechen.
    
    „Stört es dich, dass Xena mitgekommen ist?"
    
    Das Punkermädchen nickte.
    
    „Ja. Aber so ist das nun mal. Sie war schon so oft für uns da."
    
    Karl nickte, sie hatte recht.
    
    „Machen wir das Beste draus, okay?"
    
    Sie hielten vor Franz´ Haus und gingen nach hinten in den Garten. Thao fühlte sich an den Tag erinnert, an dem Karl ihr dieses versteckt mitten in der Stadt gelegene Paradies offenbart hatte.
    
    „Das ist ja krass."
    
    Xena hatte ihren Helm unter den Arm geklemmt und folgte den beiden. Auch sie war vom Anblick der weiten Grünfläche beeindruckt. Ihr Blick wanderte über die vielen Bäume, über den Teich hinweg zu den vielen Skulpturen, die ihr Interesse weckten.
    
    „Habt Ihr euch die schon mal angesehen?"
    
    Sie wartete die Antwort nicht ab und ging zu den Kunstwerken, um diese näher zu betrachten.
    
    „Geh ruhig mit! Ich sag dir Bescheid, wenn Franz anfängt, okay?"
    
    Thao nickte und lief Xena hinterher.
    
    „FRANZ!"
    
    Die Balkontür war geschlossen, die Veranda aufgeräumt.
    
    „FRANZ! Ich bin es! Karl!"
    
    Endlich wurden die Vorhänge der Balkontür zur Seite gezogen und der Alte kam zum Vorschein.
    
    „Ah! Servus Karl. Ich dacht, du ...
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