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Thao 24
Datum: 18.07.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... um das Besteck an seinen Platz zu legen. „Ist das wirklich so einfach, Karl?" „Wenn du einen Typen richtig liebst, dann kannst ja immer noch was gegen deine Berührungsängste machen. Aber jetzt? Du weißt ja nicht einmal, ob du sie dann immer noch hättest, oder?" Er ging zu ihr zurück und blickte sie nachdenklich an. „Kannst dich noch an den Morgen nach dem Billard-Abend in der Kneipe von Amelies Vater erinnern, als du neben uns aufgewacht bist?" Die große Blondine nickte. „Es hat dir damals nichts ausgemacht ..." Sie verstand im ersten Moment nicht, worauf er hinauswollte, dann aber folgte sie seinem flüchtigen Blick auf ihre Brüste. „Du hast mal gemeint, du magst mich ... Erinnerst dich?" Xena wurde der Verlauf des Gesprächs unangenehm. „Scheiße, Karl. Ich hasse mich selbst dafür, dass ich dich damals ..." Sie hielt inne und sah an sich hinunter. Er hielt seine Hand auf ihre linke Brust. „Und?" Sie wich erstaunt zurück, starrte den Jungen vor sich erschrocken an, der ihr zunickte. „Warte auf den Richtigen, Xena! Günter ist es anscheinend nicht." Sie starrte Karl an, konnte ihren Blick nicht von ihm lösen. Eine Träne löste sich aus ihrem rechten Auge und bahnte sich ihren Weg über die Wange zum Kinn. „Scheiße! Sie hat so ein Schwein." Karl ging langsam auf sie zu und nahm sie in die Arme. „Du wirst irgendwann richtig glücklich werden, Xena. Das verspreche ich dir! Du bist kein schlechter Mensch und irgendjemand wird dir ...
... das zeigen, indem er sich in dich verliebt. Du wirst dann bereit sein und es zulassen können. Das weiß ich einfach." Sie weinte wieder, verlor ihre so mühsam gewahrte Fassung, krallte sich in sein T-Shirt. Thao stand in der Tür und wartete darauf, dass Xena sich wieder von ihrem Freund löste. Was sie da sah, störte das Punkermädchen. „Hey! Was geht? Können wir frühstücken?" Xena schreckte zusammen, löste sich von Karl und drehte sich von der Freundin weg. „Tut mir leid, Thao, ich heule schon wieder." Das Punkermädchen warf Karl einen fragenden Blick zu, der aber schüttelte nur den Kopf. Egal, was zwischen den beiden war, es schien für sie in Ordnung zu gehen. Thao stellte sich neben Xena und legte ihr die Hand auf die Schulter. „Komm! Wir essen jetzt was, dann geht´s dir gleich wieder besser." Die blonde Frau drehte sich wieder zu den beiden um. Sie bemühte sich um Beherrschung und atmete noch einmal tief durch. „Sicher, dass Ihr nicht lieber allein sein wollt?" Karl schüttelte den Kopf. „Setz dich und sag mir lieber, ob du Tee oder Kaffee haben willst." Sie frühstückten ausgiebig, doch es kam kein wirkliches Gespräch in Gange. Xena schien in Gedanken zu sein, sah immer wieder zu dem Jungen hinüber und wich Thaos Blicken aus. Sie schien sich für etwas zu schämen. „Sagt mal, was ist eigentlich los mit Euch? Irgendetwas stimmt doch nicht! Klärt Ihr mich mal auf?" Thao blickte erst Xena, dann Karl fragend an. Ihre Worte hatten keine ...