1. Dr. Jekyll und Heidi Teil 04


    Datum: 22.07.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byRomeoReloaded

    Teil 4 umfasst Kapitel Sieben. Nicht sehr lang, aber in sich geschlossen.
    
    Was bisher geschah:
    
    Der Erzähler wandelt sich zu "Mr. Hyde", dem strengen Herrn seiner Geliebten Heidi, die er während ihrer Sitzungen schlicht "H" nennt. Das erste Erziehungsziel wurde im letzten Teil bereits erreicht, nun geht es auf zur nächsten Etappe.
    
    Viel Vergnügen beim Lesen!
    
    Sieben
    
    Ich erwähnte schon, dass wir von Anfang an Regel Nummer eins ausweiteten, die den Radius Hyde'scher Aktivitäten auf das Arbeitszimmer begrenzen sollte. Das hätten wir besser nicht tun sollen, womöglich wäre ich dann nie auf die Idee verfallen, die letztlich zum Verhängnis führte.
    
    Aber ungeachtet aller Regeln akzeptierte Heidi die Aufgabe, zu Trainingszwecken auch tagsüber einen Plug in ihrem Po zu tragen. Körperlich kam sie von Tag zu Tag besser damit zurecht und behielt ihr jeweiliges Dehnungsobjekt immer länger drin. Spannend war für sie vor allem die Vorstellung, dass sie heimlich und doch in aller Öffentlichkeit etwas derartig Perverses tat.
    
    Sie fragte sich ständig, ob Kerle, die hinter ihr gingen und zweifellos auf ihren kleinen runden Arsch starrten, erahnen konnten, dass sie gestöpselt war. Dass hier nicht nur eine feminine, lässig gekleidete Literaturstudentin die Straße entlang ging, sondern eine Sexsklavin in Ausbildung, die sich Abend für Abend dem Kommando ihres strengen Erziehers unterwarf.
    
    Ebenso errötete sie unter den Seitenblicken ihrer Kommilitonen, wenn sie im Seminar ...
    ... häufig hin und her rutschte, ihre Haltung änderte, weil langes Sitzen auf dem Knauf des Plugs unangenehm war.
    
    Natürlich war nichts zu sehen und niemand wäre auf die Idee gekommen, der sanften Heidi ein solches Verhalten zu unterstellen. Aber es verhielt sich ähnlich wie beim Schwindel, den wir fühlen, wenn wir vor einem Abgrund stehen: Schwindel ist weniger die Angst, versehentlich abzustürzen, als vielmehr die Angst, absichtlich zu springen.
    
    Heidis Nervenkitzel bestand genau in dieser Angst vor der eigenen Neigung, sozusagen selbst zu springen, indem sie einen der genervten Seitenblicke im Seminar beantwortete: „Entschuldige, ich habe gerade das Arschficken begonnen und bin noch im Training." Im Plauderton daher gesagt, so stellte sie es sich vor, zusammen mit dem um Verständnis bittenden Lächeln, das Frauen für solche Fälle parat haben.
    
    Oder sie könnte in Gedanken versunken an einer Bushaltestelle stehen, sich die Bluse richten und durch den Stoff ihrer Hose hindurch den Plug zurechtrücken. Die alte Dame mit den Einkaufstaschen neben ihr bekäme bei diesem Anblick einen Hustenanfall, und während Heidi sie noch mitleidig anstarrte, fiele ihr plötzlich auf, was ihre Hand hinten an der Hose gerade tat. Unter krächzenden Beschimpfungen der zahnlosen Alten würde sie mit schnellen Schritten davongehen, die sie ihren Zustand umso deutlicher spüren ließen.
    
    Dieses Dauertraining in der Öffentlichkeit fand parallel zur Erziehung im Hyde-Raum statt, bei der wir bereits an der ...
«1234...8»