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Cora's Huette am See
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byblackpencil6
... kuschelte sich von hinten an mich. Ich spürte ihre vollen Brüste an meinem Rücken und ihr Becken an meinem Po. Wo sich unsere Körper berührten, kribbelte es, nicht unangenehm. Bald zeigte mir ihr gleichmäßiges Atmen, dass sie eingeschlafen sein musste. Ich aber war zu aufgewühlt, um Ruhe zu finden. Wieder und wieder ging mir Coras Geständnis durch den Kopf. Doch ich fand keine Antwort darauf, wie ich reagieren sollte. * Ich war eingenickt und ein unbekanntes Geräusch schreckte mich auf. Im ersten Augenblick völlig orientierungslos wusste ich nicht mehr, wo ich war. Im schwachen roten Schimmer des herunter gebrannten Kaminfeuers sah ich mich um und erinnerte mich langsam, wie ich hierher gekommen war. Ich sah mich nach Cora um. Sie hatte sich von mir abgewandt in ihrem Schlafsack zusammengerollt und atmete ruhig. Angestrengt lauschend versuchte ich herauszufinden, was mich geweckt hatte. Aber ich konnte nur schwach den Wind um die Wände der Hütte streichen hören. Halb beruhigt schloss ich die Augen und wollte wieder einschlafen. Da hörte ich es! Die Hintertür klappte zu. Offenbar hatte Cora sie nicht ganz verschlossen und der Wind drückte sie auf. Schon streckte ich die Hand nach meiner Freundin aus, um sie zu wecken, doch ich berührte sie nicht. Unnötig, sie zu stören. Die Tür konnte ich auch selbst schließen. Ich stemmte mich vom Bett hoch und wollte zur Küche schlurfen, da erstarrte ich. Ein neues Geräusch drang aus dem Nebenraum an mein Ohr. Ein Stoßen und ...
... Scharren, als sei jemand gegen einen Stuhl gestoßen, gleichzeitig ein unterdrückter Fluch. Da war jemand in der Küche! Hastig schlüpfte ich zurück neben Cora auf das Bett und schüttelte sie am Arm. Ein unwilliges Murren kam über ihre Lippen und schnell drückte ich meine Hand auf ihren Mund, damit sie uns nicht verriet. Das machte sie auf einen Schlag hellwach. Sie kämpfte instinktiv gegen meinen Arm an, bis sie mich erkannte. Nachdem die unmittelbare Entdeckungsgefahr gebannt war, nahm ich meine Hand fort und raunte ihr zu: „Da ist etwas in der Küche." „Bist du sicher?", kam ihre Rückfrage genau so leise. „Ja, hör doch selbst." Beide hielten wir unbewusst den Atem an, während wir aufmerksam horchten, was nebenan vorging. Schranktüren klappten auf und zu und jemand schien sich zu bemühen, möglichst leise über die Dielen zu schleichen. Die schweren Schritte harter Stiefel waren in der Totenstille der einsamen Hütte aber unüberhörbar. Cora fasste einen Plan. Sie kam mit ihrem Mund ganz nah an mein Ohr und flüsterte: „Ich stelle mich hinter die Tür. Wenn er hier rein kommt, schlage ich ihn nieder und du fesselst ihn." „Fesseln? Womit?" Cora überlegte nicht lange, zog den Stoffgürtel aus ihrem Bademantel und drückte ihn mir in die Hand. Dann huschte sie zum Kamin, schnappte sich den schmiedeeisernen Schürhaken und schlich damit auf Zehenspitzen zur Küchentür. Angekommen bedeutete sie mir mit Gesten, leise zu sein und mich zu verstecken. Dann hob sie das ...