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Gaby
Datum: 09.08.2021, Kategorien: Betagt, Autor: byalsace
... musste ich absolut cool rüberkommen. Dieses Auftreten war wichtig. Denn Gaby war zwar sicher keine geistige Leuchte aber auch nicht dumm. Sie durfte mein - ja eigentlich war es nur ein Bluffen - nicht durchschauen. Denn letztlich, so wie ich konditioniert und erzogen war... gegen großen Widerstand würde ich meine, noch vagen, Pläne sicher nicht durchsetzen. Ein geborener Erpresser- nein, das war und bin ich sicher nicht. Nach einer Weile, ich denke Gaby hatte schon so 1 bis 2 Stunden gewerkelt, schritt ich zur Tat. Ich öffnete die Tür und rief: Gaby!!! Gaby! Die war offensichtlich gerade damit beschäftigt gewesen die dreckige Wäsche in die Waschmaschine zu stopfen und schaute erschrocken, aber lächelnd aus der Kellertür zu mir die Treppe hoch. Komm rauf! Ich hab mit dir zu reden! Ihr Lächeln erstarb. Mit einem unsicheren, ja Moment ich komme, verschloss sie die Kellertür und kam zögernd die Treppe hoch. Wenigstens ein schlechtes Gewissen, stellte ich gedanklich fest. Setz dich! Wies ich sie an, als wir ins Esszimmer kamen. Sie nahm sich den Stuhl auf dem ich vorher gesessen hatte und der jetzt fast mitten im Raum stand. Ich baute mich stehend mit dem Glas in der Hand vor ihr auf. Und? Schaffst du die Arbeit? Ja, ich denke schon ... in ein paar Tagen herrscht sicher schon wieder in Ordnung... wenn ich daran denke was Bruno in kurzer Zeit in unserer Wohnung für eine Sauerei veranstalten würde ...sie lächelte schüchtern, plapperte ...
... aber schon wieder sehr viel sicherer. Gut! Aber wir müssen ernsthaft reden! Sie zuckte zusammen als ob ich sie geschlagen hätte. Was zu trinken? Sie nickte. Wohl nur um Zeit zu gewinnen. Ich stellte ihr einzwei Finger hoch gefülltes Whiskeyglas hin. Sie nippte, und begann zu husten. Oh stark! und so rauchig... aber gar nicht so übel. Das will ich meinen - bei einem Preis von 200€ pro Flasche. Stellte ich fest. Wow! war alles was sie dazu sagte. Aber zur Sache! Sofort schaute sie mich wieder unsicher an. Ich lächelte beruhigend als ich fortfuhr: Ich will dir ein Angebot machen! Sie schaute überrascht! Ich kann dir eine feste Putzstelle in unserer Firma anbieten, zunächst nur halbtags, allerdings nicht mit dem Stundenlohn den ich dir hier zahle. Sie blickte erfreut zu mir auf - Wirklich!!! Man das wäre ja ... Ja und außerdem, die Frau die bisher bei uns arbeitet, die kümmert sich normalerweise auch noch nachmittags um alles Mögliche. So wie Botengänge, Kaffee kochen, Akten rumtragen... all so was in der Art. Auch du könntest das übernehmen. Es wäre also langfristig eine Ganztagsstelle mit einer gar nicht so üblen Bezahlung... Aber... ich ließ die Worte jetzt ein wenig wirken... bevor ich weiter sprach: Ich muss mich da hundertprozentig auf dich verlassen können! Ich will mich nicht mit jemand blamieren den ich in der Firma unterbringe -- klar? Man brauchte kein Psychologe zu sein um die Wirkung meines Vorschlages in ihrem ...