1. Zwei Schwestern sind des Teufels 06


    Datum: 12.08.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    12. Die nächsten Tage
    
    Fabian hatte sich an diesen Abend als sehr brav gezeigt. Ich verbrachte bis in die tiefe Nacht Zeit mit ihm und ließ ihn dabei weitestgehend in Ruhe. Willig hatte er mir das Passwort seiner Socialmediaplattformen genannt, so dass ich, in seinem Beisein, mit Familie und Freunden kommunizieren konnte. Im Großen und Ganzen nette Leute, wie ich fand. Auch auf sein Bankkonto habe ich jetzt Zugriff und begann mir Geld zu überweisen. Kleinere Beträge, in deren Betreff ich dann Fabians Lust nach SM plausibel werden lassen konnte. Ich würde daran arbeiten, dass jedermann ihn für einen Perversen hielt, welcher sich freiwillig in meine Hände begeben hatte, selbst seine eigene Familie.
    
    Auch Yvelis war ab und an bei Fabian gewesen, um ihn zu trösten, aber eben auch zu demütigen. Das heißt, zumindest glaubt er das. Meine Schwester hatte mich zwar wiederholt ermahnt, im Umgang mit ihm aufzupassen, doch nach ihm gesehen hatte sie nicht mehr. Vielleicht aus der Angst heraus, dass ich sie wieder enttäuscht haben könnte und sie dann reagieren musste? Oder vielleicht, weil ich ihr gegenüber so viel Interesse an ihrem Projekt zeigte und sie auf diese Weise von meinem Sklaven abgelenkt war?
    
    Wie dem auch sei, die letzten Tage waren ein Fest für mich gewesen, während dessen ich immer wieder von meinem lieben Fabian genascht, aber noch lange nicht meinen Hunger nach ihm gestillt hatte.
    
    Jetzt würde ich aber erst einmal Frühstück machen. Der Tag versprach sonnig und ...
    ... nicht zu heiß zu werden, die Vögel zwitscherten in den Kronen der Bäume und ein leiser Wind brachte Kühlung ins Haus. Yvelis würde heute zu ihrem ersten Termin im Frauenschutzverein fahren und ich hoffte inständig für sie, aber auch für mich, dass sie dort einen so richtig fiesen Kerl auftun würde. Vielleicht holte ich mir dann selber auch einen? Solch eine Type würde richtig Spaß machen, dessen war ich mir sicher.
    
    Beschäftigt mit dieser Vorstellung, schob ich Brötchen in den Ofen, füllte den Wasserkocher und setzte ein Topf mit Wasser auf, in welchem ich Eier geben wollte. Das Radio spielte schnulzige Liebeslieder, welche mir aber eigentlich ganz gut gefielen. So sang ich den Refrain mit, wenn ich sie kannt, schnitt dabei Gemüse auf und deckte den Tisch ein.
    
    „Morgen, Maus.", grüßte mich meine Schwester. Blickte von der Tür aus verschlafen zu mir rüber und hielt dann ihre süße Nase in die Luft.
    
    „Boah, das riecht hier aber lecker. Der Wahnsinn."
    
    Ich deutete auf den gedeckten Tisch.
    
    „Setz dich mal! Ich bin gleich fertig."
    
    „Ich habe nach deinen Fabian gesehen."
    
    „Klirr!" Vor Schreck hatte ich das Küchenmesser fallen lassen.
    
    „Keine Sorge." Sie lachte. „Er sieht ganz okay aus. Auch scheint er sich ein wenig in dich verliebt zu haben. Zumindest spricht er in voller Bewunderung über dich, wenn er auch ständig dabei flennt."
    
    Wie gerne hätte ich jetzt meiner Schwester das fette Grinsen gezeigt, welches ich in meinem Gesicht trug .
    
    Meine Version von Yvelis ...
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