1. Zwei Schwestern sind des Teufels 06


    Datum: 12.08.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... hatte meinem Sklaven nämlich deutlich zu verstehen gegeben, dass sie sein Gemecker über die Schwester nicht hören wollte und er sich gefälligst ihr gegenüber zurückhalten soll. Zumindest, wenn er wünschte, dass sie nach ihm sehen kam. Sie hatte ihm außerdem erklärt, dass sie Augen hätte, die gut dazu in der Lage wären seinen Zustand einzuschätzen. Außerdem sollte er nur ihre Fragen beantworten und sonst nichts weiter.
    
    Wie zufrieden ich mit Fabian jetzt war. Wie reibungslos alles klappte. Mein kleiner Schmerztroll schien langsam in seine Rolle zu finden und meine Schwester würde schon bald ihr Interesse an ihm verlieren, wenn ich es nicht völlig bei ihm übertrieb. Und das würde ich nicht, denn zumindest in der nächsten Zeit, hatte ich andere Pläne mit ihm.
    
    „Wann fährst du heute?", fragte ich sie, dabei das Messer wieder vom Boden aufhebend.
    
    „Der Termin mit der Leitung findet in einer katholischen Mission statt, welche sich wiederum in einem Vorort von San José befindet. Ich werde also zwei Stunden brauchen. Ich denke ich frühstücke noch mit dir, im Anschluss fahre ich dann gleich los."
    
    Yvelis setzte sich an den Tisch, während ich unser Frühstück fertig kredenzte. Es war mir gut gelungen, obwohl ich nur eine leidliche Köchin war. Nun, für Fabian würde es indessen immer reichen.
    
    Wir ließen es uns schmecken, hielten dabei die Terrassentür geöffnet, derentwegen ein kühler Windhauch für uns spürbar wurde und besprachen den Tag. Ich würde die Hunde versorgen, mit ...
    ... ihnen eine Strecke gehen und mich dann weiter um Fabian kümmern. Zumindest stellte ich es meiner Schwester so dar.
    
    „Gefällt es dir hier?", fragte mich Yvelis nachdenklich.
    
    Ich antwortete nicht sofort, schluckte erst einmal mein Stück Brötchen runter, spülte mit einem Schluck Kaffee nach und nickte ihr zu.
    
    „Ja, ist geil. Gut, dass du mir mit Fabian hilfst. Ich glaube ich würde sonst ..."
    
    Yvelis nickte und zeigte eine ernste Miene.
    
    „Kämpf dagegen an, Schwesterchen. Bitte! Unbedingt. Es macht dich sonst irgendwann kaputt und mich gleich mit.
    
    „Aber wir sind doch extra hierher gekommen, da habe ich gedacht ..."
    
    „Sie sind Spielzeuge, stimmt schon. Aber deshalb haben wir trotzdem eine Verantwortung für sie. Du kannst mit ihm machen was du willst, nur muss er weiterhin funktionieren. Schon allein, damit man uns nichts vorwerfen kann, sollte etwas schief gehen."
    
    „Was denn?", fragte ich verstört. Die gerade zu meinem Mund geführte Kaffeetasse wieder absetzend.
    
    „Wenn wir nicht aufpassen oder unvorsichtig werden. Sollte jemand mit unseren Männern sprechen oder wegen deren Verbleib Verdacht schöpfen. Zumal es nicht mehr lange dauern wird und jeder über uns und unseren Beruf Bescheid weiß.
    
    „Heh? Wie das denn?"
    
    Yvelis lächelte.
    
    „Glaub mir, die sind hier noch schlimmer als bei uns daheim. Gerade in den Orten, wo wenig los ist. Erst sind wir die Deutschen, weil die meisten Österreich nicht kennen und später, wenn unsere Namen bekannt werden, wird der eine oder ...
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