1. Zwei Schwestern sind des Teufels 06


    Datum: 12.08.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... wieder auftanken musste. Vielleicht hatte er auch Hunger? Ich würde ihm wieder sein Fresschen aufmachen, das war das Mindeste, mit dem ich mich für seinen braven Dienst bedanken wollte.
    
    „Soll ich dir deine Handschellen umlegen, oder geht es auch so?", fragte ich ihn schließlich, interessiert in seine müden Gesichtszügen lesend. Er schloss seine Augenlider für einen Moment und blickte mir dann in meine Augen. Er war süß, ich mochte ihn. Ganz brav war er, im Gegensatz zu meinem reudigen Policeman.
    
    „Komm! Ich nehme dir Kragen und Maske ab. Dann können wir uns ein wenig unterhalten, einverstanden?"
    
    Wieder schloss er seine Augen, wahrscheinlich wollte er mich um keinen Preis mehr provozieren. So gab ich ihm zufrieden einen Kuss auf seine lädierte Nase, öffnete die Schnallen der Maske und nahm ihm anschließend den Kragen ab.
    
    „Willst du Spritze oder selbst trinken?", fragte ich ihn betont liebevoll.
    
    „Trinken, bitte", flüsterte er leise.
    
    „Aber klar. Das hast du dir heute verdient.", zeigte ich mich ihm betont freundlich.
    
    „Ich mache dir gleich deine Dose auf, du frisst dein Leckerchen und dann melden wir uns bei deiner Familie, ja? Du darfst mir zusehen, während ich mit ihnen schreibe."
    
    Fabian schloss seine Augen. Wahrscheinlich hatte er mit meiner Ankündigung sehr zu kämpfen.
    
    14. Yvelis in der Mission
    
    Der geräumige Anbau einer modernen Kirche wirkte geräumig und ansprechend. Ein großflächiger Rasen davor, einige Palmen und ein großer Kassie, welcher mit ...
    ... seiner riesigen Krone vier um seinen Stamm herum aufgestellten Bänken Schatten spendet, wirkten heimelig und gediegen.
    
    Yvelis lenkte ihren verstaubten Wagen die Auffahrt hinauf, stellte ihn auf eine kleine Parkfläche für Besucher ab und wurde von einem Security misstrauisch beäugt, welcher sogar eine Waffe bei sich trug. Er passte so überhaupt nicht in das friedliche Bild, schien aber bereits der Domina eine Geschichte zu erzählen. Es musste hier schon viel passiert sein, wenn man solch einen Wachschutz unterhalten musste.
    
    „Guten Tag. Ich würde gerne Seniora Lyra sprechen. Wir sind verabredet."
    
    Der Wachmann musterte sie eingehend, dann deutete er wortlos auf die Eingangstür. Er blickte ihr nach, das konnte sie spüren.
    
    „Hallo, guten Tag, könnten sie mir sagen, wo ich Seniora Lyra finde?", fragte sie eine ältere Frau, die mit Schrubber und Wischlappen den Steinboden des Vorraums wischte. Die Alte streckte ihren rechten Arm aus, deutete auf eine Tür auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raums und ging dann weiter ihrer Tätigkeit nach.
    
    „Gesprächig sind die hier nicht", stellte Yvelis gefrustet fest, durchquerte eiligen Schrittes den Raum und klopfte an der von der Alten gezeigten Tür.
    
    „Adelante, por favor", drang eine helle Mädchenstimme aus dem Zimmer heraus.
    
    Yvelis drückte die Klinke herunter und überblickte neugierig das geräumige Zimmer, welches von einer verglasten Zwischenwand aufgeteilt wurde. Dahinter konnte sie eine schwarzhaarige Frau an ...
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