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Zwei Schwestern sind des Teufels 06
Datum: 12.08.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... einem Schreibtisch erkennen, welche hinter ihrem Computerbildschirm kaum zu sehen war. Ein Türschließer klickerte, da trat Yvelis an die Glastür, um sie zu öffnen. „Frau Lyra?", fragte sie freundlich. „Yvelis, richtig? Du wolltest dich bei uns umsehen und zum freiwilligen Dienst melden." Eine kleine zierliche Frau kam nun um den Doppeltisch herum, hielt auf die junge Besucherin zu, welche sich für einen Moment verwirrt zeigte, als sie mit offenen Armen empfangen wurde. So beugte sich Yvelis vor und ließ sich von der kleinen Frau mit den ernsten Gesichtszügen drücken. „Wir gehen hier alle sehr liebevoll miteinander um. Das ist wichtig, um den Frauen, welche bei uns Hilfe suchen, dass Gefühl von Geborgenheit und Liebe zu vermitteln." Frau Lyra deutete auf einen Stuhl und nahm dann selbst auf ihren Bürositz Platz, welchen sie zuvor um den Schreibtisch herum geschoben hatte. „Möchtest du einen Tee oder Kaffee, Liebes?", wurde Yvelis von ihr gefragt. „Sehr gerne einen Kaffee mit Milch. Vielen Dank." Die kleine Frau stand noch einmal auf, trug das Gewünschte auf einem kleinen Tablett heran und musterte ihre Besucherin ausgiebig. „Ich möchte dir, im Namen unserer Mission, für deine großzügige Spende danken. Es ist schön, dass du, trotz deines Berufes, Verantwortung für die Gesellschaft zeigst." Yvelis hörte die versteckte Anklage nur zu gut heraus. Sie hatte mit der Domina nicht hinter den Berg gehalten und Frau Lyra am Telefon erklären müssen, was es ...
... damit auf sich hatte. Die Missionsleiterin hatte zuerst an eine Nonne gedacht, nicht aber an einem Berufsbild aus dem Rotlichtmilieu. „Ich möchte den Frauen hier helfen, da sollte mein Beruf doch keine Rolle spielen, richtig?" Die vielleicht zwanzig Jahre ältere Frau mit dem ernsten Gesicht gab ihr recht. „Das stimmt, entschuldige! Auch wenn es mir schwerfällt zu verstehen, warum eine schöne und noch dazu so verantwortungsvolle Frau, wie du sie darstellst, solch einer Tätigkeit nachgehen muss. Da gibt es doch sicher auch noch andere Möglichkeiten." Yvelis lächelte, nahm einen Schluck aus dem kredenzten Kaffeebecher und lehnte sich gegen die Lehne ihres Stuhls. „Ich und meine Person sollen hier nicht Thema werden. Erklären sie mir einfach, wie ich den Frauen hier helfen kann und ich werde mein Möglichstes tun." Frau Lyra zeigte sich einverstanden und erklärte Yvelis, wo im Moment der größte Engpass lag. In der Nacht war eine junge Frau gekommen, welche ihren Mann verlassen hatte, weil dieser sie fortlaufend quälen wollte. Er nannte es erotisches Spiel, doch sie hatte nur noch Angst vor ihm gezeigt, und schier an seinen perversen Wünschen verzweifelt. „Fahr zu ihm und hole das Notwendigste für Camila! Wir haben die Polizei verständigt, sie schicken Beamte, damit dir nichts passieren wird. Das wäre ein Anfang." Yvelis zeigte ein Lächeln. Es war genau das, was sie sich erhofft hatte. Ein Spielzeug finden, dass das Leben auf dem Hof verdient hatte. „Gut, ...