1. Die Mitte des Universums Ch. 100


    Datum: 16.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland

    ... vielleicht ... aber ich habe mich auch noch nie so unverfroren zum Sex verabredet ..."
    
    „Ach, mach' Dir nicht so viele Gedanken ... wenn wir allein sind, ziehen wir uns aus und legen uns hin und fangen ganz langsam an ... wir können noch ein bisschen reden und dann holst Du mir einfach Einen runter. Wie ein Mann abspritzt wolltest Du doch eh' mal sehen," versuchte ich, den Druck rauszunehmen, um sie aufzulockern.
    
    Anna hatte mir gesagt, dass sie es -- in der Geschichte, die ich geschrieben hatte -- schön gefunden hatte, dass ich zunächst auf sie abgespritzt hatte, bevor wir es dann noch einmal ‚richtig' gemacht hatten. Und irgendwie war es ja auch ganz normal, dass sich eine junge Frau, für die Sex noch ziemliches Neuland war, Gedanken machte, dachte ich zu mir selbst, aber ich hatte schon den Verdacht, dass da noch mehr war.
    
    „Bist Du sicher, dass Deine Freundin Nguyet nichts dagegen hat, wenn wir dann dort, in dem alten Hotel, einfach auflaufen?" fragte Anna auch gleich noch.
    
    Nguyet war Immobilienmaklerin und betreute gerade ein schönes Jugendstil-Hotel, das vor kurzem an Investoren verkauft worden war, aber im Moment quasi leer stand. In einigen Zimmern standen noch Möbel, und Wasser und Strom gab es auch. Bevor die Bauarbeiten beginnen würden, war der Ort meiner Meinung nach ideal, um sich zum Liebesspiel zu verabreden, da er nicht nur bezaubernd, sondern irgendwie auch fast schon mystisch war. Und niemand würde uns stören. Nguyet würde vielleicht gar nicht da ...
    ... sein und wenn, hätte sie unten auf den unteren Etagen zu tun, hatte sie mir gesagt. Ich hatte ihr auch schon von Anna erzählt, und sie war neugierig, sie kennenzulernen.
    
    „Nguyet hat schon zweimal gesagt, dass sie es okay fände. Ich stell' Euch kurz vor, sie arbeitet dann unten weiter, und wir beide gehen hoch unters Dach in ein kleines, bescheiden möbliertes Zimmer. Nguyet hat ein Faible für sinnliche Spiele, aber sie hat versprochen, dass wir die oberen Stockwerke eine Stunde für uns allein haben können ..."
    
    Ich wollte Anna keinesfalls in irgendein x-beliebiges Hotel schleppen; auch, weil ich das alte Hotel schön und, für das, was wir vorhatten, auch wirklich ideal fand. Und die kleine Absteige hier dem Café gegenüber hatte, zum Beispiel, auch geschlossen, wahrscheinlich wegen noch Covid. Es kamen im Moment einfach keine Besucher in unsere Kleinstadt. Wir hatten ja auch gar nicht genug Zeit, um quer durch die ganze Stadt zu fahren und nach einem anderen Hotel Ausschau zu halten.
    
    „Na gut," nickte Anna und zog an ihrem Strohhalm, mich dabei über den Rand des Glases anschauend.
    
    Auch heute war es wieder verdammt heiß. Und sonniger als letztens. Anna trug ein leichtes, dunkelgelbes Sommerkleid mit einem bleistift-grauen Muster und weiße Sandalen. Zart und auch ein wenig zerbrechlich sah sie aus. Wir hatten vor einer halben Stunde angefangen, über Sex zu reden, und sie hatte mir erzählt, dass sie ihren kleinen Dildo aus Saigon mitgebracht hatte und oft masturbierte, wenn ...
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