1. Die Mitte des Universums Ch. 100


    Datum: 16.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland

    ... Sommerkleid und weiße Sandalen, und auf dem Weg nach oben, hinter Nguyet herlaufend, nahm ich ihre Hand, vielleicht, um ihr die Angst zu nehmen und ihre Zweifel zu zerstreuen. Klar, es war ein wenig komisch, sich nur zu einem kurzen Fick zu verabreden, aber wenn sie nur noch eine Stunde Zeit hatte ... irgendwie wussten wir ja auch, dass wir uns die nächste Woche wiedersehen würden. Vielleicht beruhigte sich ihre Mutter bis dahin wieder. Anna hatte witzigerweise mir auch schon gesagt, dass es ‚geil fände', doch einmal in ihrem Zimmer, auf dem Bett, das sie sich mit ihrer Zwillingsschwester teilte, herumzutollen. Na ja, mal seh'n, ob wir das hinkriegen würden.
    
    Oben in der alten Bar setzten wir uns kurz, und Nguyet offerierte uns Wasser.
    
    „Mehr hab' ich nicht hier," lachte sie.
    
    Anna nahm einen Schluck und gab mir dann die Flasche. Nguyet hatte sich die Beine eine Woche nicht rasiert, und ich sah, wie Anna auch gleich den leichten Flaum auf Nguyets Unterschenkeln musterte. Die beiden schienen aber aneinander interessiert, obwohl das hier natürlich eine halbwegs bekloppte Situation war. Aber Nguyet verstand ganz gewiss, was mich an Anna faszinierte, und uns dreien war ja auch klar, dass das alte Hotel hier der beste Platz unser spezielles Rendezvous war. Die beiden unterhielten sich nun kurz auf Vietnamesisch; über Annas Studium, wie es klang. Ich steckte mir noch eine Zigarette an und ging aufs Klo. Aufeinander zu pissen schien im Moment weit weg zu sein, obwohl wir das ...
    ... irgendwann diesen Sommer auch einmal machen mussten.
    
    Als ich wieder in die Bar trat, war Nguyet schon aufgestanden und kündigte an, wieder nach unten gehen zu wollen. Sie lachte, als sie sich von uns verabschiedete und zwinkerte Anna zu:
    
    „Viel Spaß!" rief sie noch schnell, bevor sie sich lachend umdrehte und ging.
    
    Ich streckte Anna meine Hand entgegen, die sie auch gleich nahm, und wir liefen erst den Gang nach hinten und dann nach oben in Richtung Dachkammer. Auf den engen Treppe lief sie vor mir her, und ich fasste mir ein Herz und streichelte ihren kleinen Hintern. Ich fühlte die Naht ihres Slips, worauf sie sich kurz umdrehte und lachte. Na, das wäre doch gelacht, wenn ich sie nicht aufheitern konnte, nun, da wir wieder allein waren, dachte ich zu mir selbst.
    
    Komischerweise hatten wir bislang überhaupt nicht auf die Räumlichkeiten Bezug genommen, so, dass wir oben erst einmal die Aussicht nach hinten, zur Stadt hinunter, genossen und dann nach vorn auf den großen Balkon gingen, um über den Park hinweg nach Norden zu schauen. Ich legte meine Arme zärtlich um sie und sog den Duft ihres Haares ein. Ich streichelte ihren winzigen Bauch und fand durch den Stoff ihres Kleides hindurch ihren Nabel, in dem ich auch gleich ein wenig puhlte, bevor ich mit meinen Lippen an ihrem Ohr knabberte. Der Wind blies hier oben ordentlich, aber es war natürlich immer noch sehr warm. Irgendwann merkte sie an, dass sie noch nie allein in einem solch großen Gebäude war.
    
    „Ja, ich ...
«1...345...11»