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Sünde, Schuld und Strafe
Datum: 02.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byDingo666
... Lucy. „Ja. Ich will geschlagen werden. Gezwungen. Geschändet!", verkündete Diana mit leuchtenden Augen. Das Ungeheuerliche ihres Vorhabens brannte wie schwarzes Feuer in ihr und erfüllte sie bis in die Fingerspitzen mit einer eigentümlichen Lebendigkeit. So ähnlich mussten sich harte Drogen anfühlen, dachte sie beiläufig. Wie herrlich! Vielleicht sollte sie das doch mal ausprobieren. „Du willst...?" „Versteht ihr denn nicht?" Diana rollte die Augen himmelwärts. „Ich bringe ihn dazu, mich hier auf diesem Bett zu überfallen und mit Gewalt zu nehmen. Dabei tue ich so, als würde ich mich wehren. Erfolglos, natürlich. Er reißt mir also die Kleider herunter, und will sich gerade auf mich legen, als..." Sie machte eine dramatische Pause. Die beiden glotzten begriffsstutzig. „Als wir hereinkommen?", schlug Lucy vor. „Haar -- ge -- nau! Ihr kommt zufällig bei mir vorbei, hört den Lärm, und rettet mich in letzter Sekunde vor einer brutalen Vergewaltigung." Diana breitete in einer Geste des Triumphs die Arme aus. „Du... du willst ihn dann wirklich anzeigen?" Antje hatte zuerst verstanden. „Du hast vor, ihn ins Gefängnis zu bringen?" „Klar." Diana grinste. „Er ist ja volljährig, seit ein paar Wochen. Also fällt er nicht mehr unter das Jugendstrafrecht, ich hab das im Internet recherchiert. Der Idiot ist doch hinter Gittern wesentlich besser aufgehoben als auf einer Uni, oder?" Antje und Lucy starrten sich an. Das hier war ein anderes Kaliber als die Scherze, ...
... die sie bisher getrieben hatten. Die pure, animalische Macht über das Schicksal eines Unschuldigen, die in Dianas Worten mitschwang, die Aussicht auf einen Streich in dieser Dimension, das übte eine solch dunkle Verlockung auf die Mädchen aus, dass sie nicht widerstehen konnten. Dianas bösartiges Lächeln begann sich in den Gesichtern ihrer Freundinnen zu spiegeln. „Wow!", flüsterte Lucy andächtig. „Das ist mal was Neues. Davon wird der Gute sich nie wieder erholen." „Du bist ein richtiger Teufel." In Antjes Ton schwang aufrichtige Bewunderung mit. „Klar. Und ihr seid meine sexy Dämonen." Diana wusste, mit welchen Anreizen sie ihre Truppe führen musste. Sofort strich Antje mit großer Geste ihre langen, dunkelblonden Haare zurück, und Lucy räkelte sich so verführerisch auf dem Bett, als wollte sie sich gleich selbst befriedigen. „Bist du sicher, dass es so funktioniert?", wandte Antje ein. „Wenn du ihn nicht richtig ranlässt, dann gibt´s keine Spermaspuren. Also auch kein Nachweis für eine Vergewaltigung." „Wir könnten ja etwas später kommen", schlug Lucy kichernd vor. „Wenn ihr schon..." „Untersteht euch!" Diana kniff ihre Augen zu Schlitzen zusammen. „Ich will nicht, dass er mich fickt. Bei dem Gedanken wird mir übel. Nein - ihr seid um neun im Haus, gut versteckt. Wenn ich mit Adelbert in mein Zimmer gehe, lauscht ihr an der Tür. Ihr kommt herein, sobald ihr euer Stichwort hört." „Welches Stichwort?" „Hm -- ich schreie: „MAAAAMMAAAAA!" „MAAAAAMAAAA ...