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Sünde, Schuld und Strafe
Datum: 02.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byDingo666
... sprach mit ihm! „Naja, ich könnte gut verstehen, wenn du böse auf mich bist, und wenn du mir nicht helfen willst." Diana seufzte und sah Boden. „Doch, natürlich helfe ich dir! Kein Problem, ehrlich! Was soll ich denn tun?" Ihm war vage bewusst, dass er am Haken zappelte wie ein Fisch, und dass er am Ende wohl wieder leiden würde. Aber das spielte keine Rolle. Wirklich und wahrhaftig: Sie redete mit ihm wie mit einem echten Menschen! „Letzte Woche habe ich mit meinem Freund Schluss gemacht", erläuterte Diana mit einem riesigen Augenaufschlag. „Er... ach, egal! Er war einfach nicht der Richtige für mich. Er konnte mir nicht geben, was ich brauche. Aber vielleicht kannst du das ja." „Ich...?" Er starrte sie an. Das Universum stürzte ein. „Ich habe meine Geburtstagsparty gestrichen", sprach sie weiter und drängte sich etwas näher an ihn. „Allen Leuten wieder abgesagt. Und heute ist mir endlich klar geworden, dass ich den Abend morgen nur mit dir verbringen will." „Kcchhhh..." „Könntest du dir vorstellen, dass du so gegen neun Uhr zu mir kommst?" Jetzt klang ihre Stimme ganz klein und verloren. Ein Vögelchen, das aus dem Nest gefallen war. „Äh, naja, warum nicht, sicher..." „Oh, super! Ich freue mich so! Also -- neun Uhr! Und sag niemand etwas, ja? Das bleibt unser Geheimnis!" Sie hauchte ihm einen Kuss auf die Wange, schenkte ihm ein strahlendes Lächeln, und hüpfte davon. Adelbert starrte ihrem fliegenden Kleidchen nach. Der Eindruck, den ihre ...
... warme Brust an seinem Arm hinterlassen hatte, würde dort für alle Ewigkeiten konserviert bleiben. *** „Sagst du uns jetzt endlich, was du genau vorhast?" Antje zog an einer Cola mit ordentlich Wodka drin und vergnügte sich damit, Dianas altem Teddy den Hals umzudrehen. Die drei hatten sich an diesem Nachmittag in ihrem Dachzimmer versammelt, um den Plan im Detail auszutüfteln. „Lass meinen Bären in Ruhe. Also -- der morgige Abend wird folgendermaßen ablaufen." Diana schritt in ihrem Zimmer auf und ab wie ein General. Antje warf den Teddy in eine Ecke. Lucy fläzte sich quer auf das Bett und folgte ihr nur mit den Augen. „Um neun kommt Adelbert zu mir. Ich empfange ihn mit einer Umarmung und einem Kuss am Eingang." Die zwei Freundinnen sahen sich an und verzogen synchron das Gesicht. „Iiih -- willst du das wirklich tun? Das ist ja ekelhaft", meinte Antje. „Ach was", wehrte Diana ab und lächelte wie eine Wölfin. „Ich wette, er hat sich stundenlang geduscht und achtet die ganze Zeit darauf, nur ja nichts mit Knoblauch oder so zu essen." „Ja, aber..." „Ich küsse ihn", übertönte Diana den Einwand. „Und erkläre ihm, dass ich schon immer scharf auf ihn war. Dass ich mit ihm ins Bett will. Und" -- sie wartete kurz, bis das Gegröle abgeflaut war -- „dass ich nur auf Gewaltsex stehe. Auf gespielte Vergewaltigungen." Das brachte die beiden anderen zum Schweigen. Mit riesigen Augen starrten sie ihre Anführerin an. „Auf Vergewaltigung?", flüsterte ...