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Das Bangkok Syndikat 18
Datum: 03.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... Sexualität leben, Maria. So oder so. Das wirst du nicht verhindern können. Dazu ist dieser Trieb in uns viel zu stark. Bei uns Männern wahrscheinlich noch sehr viel stärker als bei den Frauen. Verurteile ihn bitte nicht, sonst läufst du Gefahr, dass er dich weiterhin belügt und zu meiden beginnt." „Du scheinst da selbst einige Erfahrungen zu haben, kann das sein?" Chai schien tatsächlich rot zu werden. „Sagen wir es so, Maria. Mein Weg hat, was das betrifft, einige ziemliche Wirrungen genommen. Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt." Die Rechtsanwältin sah ihn eindringlich an. „Bist du auch schwul, Chai?" Der Detektiv wich ihrem Blick aus und blickte verlegen zur Seite. „Ja und nein." Die Deutsche schien nicht zu begreifen. „Wie meinst du das? Bist du bisexuell?" Chai seufzte. „Können wir bitte das Thema wechseln, Maria?" Die Anwältin nickte, erkannte sie doch, wie unangenehm dem Ermittler dieses Thema war. „Entschuldige bitte meine Aufdringlichkeit. Es tut mir leid, wenn ich dich verärgert habe." Der Detektiv winkte ab. „Dass ich in diesem Punkt so unsicher bin, liegt ganz sicher nicht an dir." Er lächelte gezwungen. „Gib Alain eine Chance, Maria! Stehe zu ihm und sei für ihn da. Dann wird sein Leben auch eine Bahn finden, die du für dich akzeptieren kannst. Und er muss Deinen Mann und dich dann nicht mehr anlügen." Maria legte ihre Hand auf die seine und drückte sie. „Danke, Chai. Danke. Für ...
... alles." „Meine sehr geehrten Damen und Herren! Herzlich willkommen im Club Bizarr, dem Haus der bösen und dunklen Leidenschaften!" Jasmin stand hinter dem Rednerpult und fühlte sich ganz in ihrem Element und bot den Anwesenden eine imposante, selbstbewusste Erscheinung. Vanida hatte ihr ein neues, schwarzes Kostüm mitgebracht, in dem sie nun vor dem Publikum stand, das sie mit ihrer wohlklingenden Stimme und professionellen Ausdrucksweise sofort für sich einnahm. „Ich darf Sie im Namen unseres Klubs herzlich zu unserer heutigen Show begrüßen! Wir möchten Ihnen ein ganz besonderes erlesenes Programm zeigen, das sie nicht nur von Ihren Stühlen aus verfolgen, sondern aktiv daran teilnehmen können." Ein Raunen ging durch den Saal, angesichts der auf der Bühne stehenden Gerätschaften schien sich keiner der Gäste vorstellen zu können, in welcher Art und Weise er an der Show teilhaben sollte. „Ich sehe die Fragezeichen in Ihren Gesichtern, liebe Gäste, und da nicht Sie es sind, die wir auf die Folter spannen wollen, möchte ich Ihnen auch gleich den Ablauf des heutigen Abends erklären." Jasmin drehte sich zur Seite, zeitgleich betrat eine Domina die Bühne, einen Transvestiten an dessen Halsband hinter sich herziehend, der, obgleich mit einer schlichten, traditionellen, thailändischen Frauentracht bekleidet, dennoch auffallend männlich wirkte. „Begrüßen Sie bitte Domina Wanda und ihre Zwangsprostituierte Araja!" Das Publikum klatschte und vor allem Wangs Männer ...