-
Das Bangkok Syndikat 18
Datum: 03.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... Tür um, dann eilte er wieder die Treppe hinunter. Nori wartete, vermutete eine Falle, doch als sie die Tür vorsichtig öffnete, verhallten die Schritte bereits in einiger Entfernung. Hatte Wang seinen Schläger tatsächlich zurückgerufen? Wahrscheinlich. Die Klinge ihres Messers war voll von seinem Blut. Die Domina versuchte sich zu beruhigen, um einen klaren Gedanken fassen zu können. Christian! Sie musste ihn holen. Jetzt sofort! „Was macht ihr da? Scheiße, verdammt. Wenn wir eine Chace haben, hier rauszukommen, dann nur hier!" Bonian versuchte seine Männer zur Ordnung zu rufen, während sich Hunderte von Frauen in der Mitte des Saales zusammenpressten, um sich vor den Flammen zu schützen. Rauch hatte sich ausgebreitet, während die Atemluft immer knapper wurde. Die Mafiosi aber hatten sich noch nicht aufgegeben und mit Stühlen die Vorhänge vor der Glastür beiseite gedrückt. Zwei von Bonians Soldaten warfen sich gegen die Türen, doch das Sicherheitsglas hielt stand und ließ alle Versuche der wütend anrennenden Männer scheitern. Schließlich schickte Bonian einige Männer mit dem Auftrag zur Bühne, dort etwas zu suchen, das sich eventuell als Ramme verwenden ließ. Donnernd löste sich die erste brennende Deckenplatte und fiel mitten unter die Frauen. Entsetzliche Schreie verkündeten deren heillose Panik, doch gab es keine Flucht vor dieser zusätzlichen Gefahr. Weinen, Schreien, Kreischen und Verzweiflung nährten die Todesängste der Eingeschlossenen. „Dieses ...
... Schwein! Dieses verdammte Schwein." Jasmin war mit den Dominas und Sklaven auf der Bühne geblieben. Zumindest im Moment schienen sie dort noch einigermaßen sicher zu sein. Die drei Mädchen waren zu ihren Freundinnen geeilt und in der Menge verschwunden, während die Sklaven immer noch gefesselt auf ihren Bänken saßen. Endlich besann sich Kim auf Alain und löste dessen Fesseln, während Wanda zögerlich auf Long hinabblickte und nicht wusste, was sie tun sollte. Zumindest anfangs hatte er ihr mit dem Schlimmsten gedroht und detailliert geschildert, was er ihr anzutun gedachte in jenem Moment, da er seine Freiheit wiedererlangen würde. Alain, endlich von seinen Fesseln befreit, schob Kim aus dem Weg und stürzte auf Tom zu, um auch ihn von seinen Ketten zu befreien. „Verdammte Scheiße! Wir verrecken hier! Was habt Ihr uns bloß angetan, Ihr Wahnsinnigen? In der Hölle sollt Ihr weiter brennen, Ihr verfluchten Hexen!" Tom presste die Innenflächen der Hände gegen seine Augen, um sie zu reiben. Der Rauch wurde immer giftiger und beißender. „Wir sind alle tot! Es gibt es keine Rettung mehr!" Nori war den Gang zurückgeeilt und fand die Brandschutztür verschlossen vor. Sie hatte kein Schloss, die Domina konnte sehen, dass ihre Riegelstangen verbogen waren. Verzweifelt trommelte sie mit ihren Händen an die Stahltür und spürte deren Wärme. Was konnte sie jetzt noch tun? Christian war vielleicht schon tot. Warum war sie so verzweifelt? Er war doch nur ihr Sklave, oder ...