1. Wie Alkohol mein Leben veränderte


    Datum: 11.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byperdimado

    Nie wieder trinke ich Alkohol.
    
    Nicht nur die immensen Kopfschmerzen machten mich fertig,
    
    viel schlimmer war es, dass ich meine größte Liebe kaputt gemacht habe.
    
    Aber ich sollte erst einmal am Anfang beginnen.
    
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    Die Party
    
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    Michi hatte sturmfreie Bude und uns zu seiner Party eingeladen. Klaus konnte natürlich nicht absagen, denn Michi war sein bester Freund und diese Freundschaft ging ihm über alles. Bei mir sah es anders aus. Zwar mochte ich Michi, nur hatte ich mir für den Freitagabend eher etwas Gemütliches im Bett vorgestellt.
    
    Als wir ankamen, waren schon einige Gäste da und einigen konnte man den erhöhten Alkoholpegel ansehen. Die Meisten kannte ich übrigens nicht, sie waren alle Freunde von Klaus. Nur bei Susi stellten sich gleich meine Nackenhaare auf, denn das war Klaus Ex. Natürlich umgarnte sie ihn und er sprang wie immer darauf an.
    
    Meine Laune sank auf den Tiefpunkt und ich kochte innerlich. Wie sonst auch, bekam Klaus es nicht mit, nur Michi legte seinen Arm um meine Schulter und schob mich in die Küche. „Mach dir keine Sorgen wegen der Nutte", beruhigte er mich, „Klaus hat sie wegen dir abgeschossen, dementsprechend weißt du, wer ihm mehr bedeutet." Zustimmend nickte ich, da brauchte Michi seinen Freund nicht weiter zu verteidigen.
    
    Michi war übrigens immer ein guter Vermittler für unsere Beziehung. Immer wenn ich eine Unstimmigkeit mit Klaus hatte, war er zur Stelle. In der Küche bot er mir etwas zu trinken ...
    ... an, und da ich einen O-Saft wollte, öffnete er den Kühlschrank. Bevor er den Saft in mein Glas schüttete, goss er erst einen Schluck Wodka hinein. Auf meinen Protest erklärte mir Michi grinsend: „Komm Sofie, werde mal ein bisschen locker."
    
    Zwar wollte ich mich an dem Tag nicht betrinken, nahm aber dennoch einen großen Schluck aus dem Glas. „So ist es besser", lobte mich Michi und nahm mir noch einmal das Glas weg. Schnell füllte er es wieder auf und erst im Wohnzimmer merkte ich, dass er nur noch Wodka hineingegossen hatte. Gerade wollte ich protestieren, da stellte er mich einer kleinen Frauengruppe vor und ich wollte nicht gleich als Zicke verschriene sein.
    
    Als Freundin von Klaus wurde ich schnell von ihnen in die Gespräche eingebunden, wir prosteten uns zu und wenig später war mein Glas halb leer. Zu meiner Überraschung stand Michi bereits mit einem Ersatzglas neben mir. Schnell kippte ich den Rest runter und nahm ihm das Glas ab. Als er schon verschwunden war, merkte ich erst, dass er wesentlich mehr Wodka eingefüllt hatte. Doch wie schon gesagt, ich wollte keine Zicke sein und die Mädels wollten mit mir anstoßen.
    
    Wenig später war dieses Glas schon fast leer und ich freute mich, als Michi mir ein weiteres brachte. Zwar merkte ich die ersten Anzeichen, ich war solche Drinks nicht gewohnt, aber inzwischen fand ich den Saft echt lecker. Schnell kippte ich den Rest in den Mund und griff nach Michis Glas. In dem befand sich noch weniger O-Saft, der war schon fast ...
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