1. Das Haus in den Bergen


    Datum: 27.12.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySavoringTraveler

    ... sich das nie getraut, jemandem zu erzählen, nicht einmal Thomas. Gerade nicht Thomas, nachdem er von diesem Vierer anfing und sie ihn so abgewiesen hatte.
    
    Sabine erinnert sich, sie kannte Thomas damals gerade ein halbes Jahr, als er im Bett erwähnt, sie könnten ja mal was ausprobieren, ein Vierer mit Jens und seiner Freundin. Jens hatte ihm erzählt, sie machen sowas öfter. Empört hat sie in damals angefahren, sie sei doch keine Schlampe und ob er spinnt. Nie wieder hatte Thomas danach einen Vorschlag gemacht, der von ihr als „pervers" interpretiert werden könnte.
    
    Diesmal will sie nicht kneifen. Nicht so, wie immer, wenn es spannend in ihrem Leben wurde. Nicht so wie damals, mit dem Vierer.
    
    Schon öfter hatte sie es in Gedanken durchgespielt, wie es wäre, die Hände mit Handschellen gefesselt, und dann dem Liebhaber ausgeliefert zu sein. Sie hatte sich sogar schon einmal versucht, die Hände selbst zu fesseln, spielerisch, mit einem Schal. Das war schon aufregend, aber nicht so realistisch, sie konnte ja den Schal ganz einfach wieder abwickeln und war wieder frei. Aber nun hätte sie die Gelegenheit, das mal wirklich zu spüren.
    
    Und dieser Herr Ehrhardt? Ein komischer Kauz, ein pensionierter Mann, aber eigentlich kann sie ihm wohl vertrauen.
    
    Manfred schaut ihr in die Augen, er hält nun eine der Ledermanschetten in seiner Hand. Schwarzes Leder außen, innen weich mit violettem Material gefüttert. Nervös streckt sie den rechten Arm nach vorne. Gekonnt nimmt ...
    ... Manfred ihre Hand und wickelt die Ledermanschetten um ihre Handgelenke. „Jetzt die andere Hand". Sabine gehorcht und hält ihm die andere Hand hin. Auch die zweite Manschette ist schnell um ihre Armgelenke geschnallt.
    
    „Braves Mädchen" kommentiert Manfred, in seiner ruhigen Art. „Na, wie fühlst du dich?"
    
    „Irgendwie komisch, aber ganz ok"
    
    Manfred geht zum Sideboard und nimmt eine Fernbedienung in die Hand. Er drückt einen Knopf und Sabine hört, wie Elektromotore anfangen zu surren. Die Ketten über ihr fangen an sich zu bewegen und langsam, aber beständig ihre Arme nach ober zu ziehen. Nach oben und auseinander. So dass sie nun in eine Y Form gedrängt wird.
    
    „Halt, nein, nicht so weit!"
    
    Ihr Körper ist gespannt, gerade noch kann sie mit den Füssen flach auf dem Boden stehen.
    
    „Und wie fühlst du dich jetzt?"
    
    „Ich weiß nicht, komisch, Ich denke, die Erfahrung reicht fürs erste."
    
    Manfred lacht.
    
    „Nein Sabine, wir haben ja noch gar nicht angefangen. Du wolltest eine Erfahrung und du wirst eine Erfahrung bekommen, eine die du nicht vergessen wirst."
    
    Manfred kniet sich nieder vor Sabine und greift nach ihren Beinen.
    
    „Nein, lass mich los!" schreit Sabine. Aber Manfred hat ihr Fußgelenk fest in seiner Hand. Lederne Fesseln wandern nun an ihr linkes Fußgelenk.
    
    „Nein, nein, nein, ich will das nicht!" Aber Manfred ergreift mühelos auch ihr rechtes Fußgelenk und wickelt geschickt die Fußfesseln daran. Manfred steht auf und drückt einen weiteren Knopf auf seiner ...
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