1. Verhext 07


    Datum: 25.01.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySorcery

    ... Idee, ja.", stimmte ihre Sub zu.
    
    „Gut. Du packst die Sachen zusammen während wir uns anziehen. Du musst nicht mitkommen, solltest am besten gleich ins Bett. Ich brauche dann noch Deinen Wohnungsschlüssel.", Brunhilde küsste ihren Engel und stand auf.
    
    Donnerstag.
    
    Während der Fahrt zur und von der Uni zurück hatte sich Julia noch einmal in ihre Unterlagen vertieft um sich auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch vorzubreiten. Um ihr seriöses Erscheinungsbild nicht zu gefährden hatte sie, unter der Garderobe die ihre Herrin ausgewählt hatte, einen BH und Höschen angezogen. Da es bei dem Vorstellungsgespräch nur um einen Praktikumsplatz ging und das auch noch in der Kanzlei ihrer Hexe, war Julia nicht besorgt. Was sollte da schon schief gehen?
    
    Kurz vor dem vereinbarten Termin betrat sie die Kanzlei. Ein sachlich eingerichteter Raum empfing sie. Rechts neben der Tür war das Vorzimmer eingerichtet mit vielen Aktenschränken und dem Schreibtisch der Vorzimmerdame, links war ein kleiner Wartebereich eingerichtet, mit drei Sesseln um einen kleinen Tisch, vor einem großen Fenster. Geradeaus öffnete sich ein Flur mit jeweils zwei Türen links und rechts und einer weiteren Tür am Ende.
    
    „Was kann ich für Sie tun?", wurde sie von der Dame angesprochen, die sie unter ihrer Lesebrille hervor musterte. Julia schätzte die Sekretärin auf etwa 50 Jahre. Erwartungsgemäß trug sie eine hochgeschlossene Bluse dazu einen grauen Rippstrick-Rock. Ihre Nylon bedeckten Beine steckten in ...
    ... nudefarbenen Pumps. Die schulterlangen Haare zeigten ein paar graue Strähnen.
    
    „Juliane Brauer. Ich habe um fünfzehn Uhr dreißig ein Vorstellungsgespräch.", antwortete Julia freundlich. Die Bürokraft rückte ihre Lesebrille zurecht und warf einen Blick auf ihren Monitor, griff dann zu einem Telefonhörer, „Frau Brauer ist da... Ja. Verstehe." Sie legte den Hörer weg, „Frau Klein und Frau Taira werden Sie gleich empfangen. Wenn Sie solange Platz nehmen möchten." Sie deutete auf die kleine Sitzecke.
    
    Julia hatte eigentlich damit gerechnet sofort empfangen zu werden und dass das ganze Gespräch nur kurz sein würde. Jetzt saß sie schon seit 20 Minuten, mit artig überschlagenen Beinen, in dem kleinen Wartebereich und betrachtete an den Wänden ausgestellte Diplome und Zertifikate, als sich endlich die Sprechanlage im Vorzimmer meldete. „Ja, natürlich. Mache ich.", die Vorzimmerdame stand auf und kam auf sie zu. „Kommen sie bitte mit, Frau Brauer.", wurde Julia aufgefordert. Sie wurde zu der zweiten Tür auf der linken Seite des Korridors geführt. Dort klopfte die Sekretärin kurz an die Tür, öffnete und hielt sie Julia auf.
    
    Ein großzügiges Büro, links und rechts je ein Schreibtisch. Wieder viele Aktenschränke und Regale. Auch hier eine Sitzgruppe vor einem großen Altbaufenster. In der Mitte des Raums standen zwei Frauen. Die zierliche Japanerin war fast einen Kopf kleiner als Julia, die schwarzen Haare kunstvoll hochgesteckt und mit langen Haarnadeln fixiert, freundlich lächelnd. ...
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