1. Kiss the Cook Kapitel 02


    Datum: 26.03.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor

    ... verstehen, da sie am weitesten von der Tür weg lag und keine ausgeprägt laute Stimme hatte. Ihre Vorstellung von einem idealen Partner unterschied sich grundlegend von den anderen. Sie machte keine Altersangabe, meinte nur, dass er vor allem intelligent sein sollte und Ecken und Kanten haben müsste. Wenn sie so einen sehen würde, dann wüsste sie, dass er das ist.
    
    Einem dummen Mann würde sie sich nicht hingeben, weder für eine einzige Nacht, noch sonst irgendwie lange. Er könnte der Beste im Bett sein, das würde sie nicht interessieren.
    
    Daraufhin lachten die anderen drei und meinten, dass wohl nur Superspermien mit Brille in ihr Platz hätten. Sie solle auch mal an den Spaß denken. Immerhin wäre Sex auch was für zwischendurch.
    
    Das Letzte was ich danach von Bea hörte war: „Ich habe mehr Spaß, als ihr euch das vorstellen könnt."
    
    Dabei hatte sie einen Tonfall in der Stimme, der mich erschauern ließ. Leider konnte ich sie nicht dabei sehen, wie sie das sagte, denn sie musste dabei ein seltsames Gesicht oder eine Bewegung gemacht habend, denn die drei anderen fingen schallend an zu lachen, in das sich Beas Stimme mit einfügte.
    
    Mehr bekam ich in diesem Moment nicht mit, denn es wurde höchste Zeit, dass ich wohin kam.
    
    Dieses Mal schloss ich ab, auch wenn ich das normalerweise nicht tat. Aber man hatte gesehen, dass es manchmal nötig war. Oder sagen wir es mal so, ich wollte nicht von allen im Bad überrascht werden.
    
    Bevor ich das Bad verließ, öffnete ich das ...
    ... Fenster. Frische Luft konnte nicht schaden. Dann ging ich aus dem Badezimmer, und als ich die Tür von außen schließen wolle, hatte ich nicht mehr daran gedacht, dass die Tür zur Terrasse offen stand. Mit entglitt vom Zug die Klinke und die Tür knallte unüberhörbar zu.
    
    In der Stille, hörte es sich wie der Knall einer Pistole an und schallte über den ganzen Flur bis nach draußen.
    
    Christina hatte es gehört, denn sie lag der Tür am nächsten. Darum hörte ich sie auf rufen: „Paps, kommst du bitte mal?"
    
    Was sollte ich da machen? Ich saß in der Falle und konnte mich jetzt nicht mehr verziehen. Also ging ich in Richtung Terrasse. Dort angekommen stand ich neben Christina. „Paps, wir haben Durst. Kannst du uns nicht einen deiner berühmten Drinks machen?"
    
    Man muss dazu sagen, dass ich liebend gerne Cocktails mixte oder mich am Abend, mit einem guten Whiskey, von dieser Welt verabschiedete. Da Christina schon oft meinen Cocktails genossen hatte, alleine schon deswegen, weil sie neue Kreationen probieren musste, war der Gedanke nicht abwegig. Ich benötigte ihre Geschmacksnerven, da Frauen unter einem guten Cocktail etwas anderes verstanden, als Männer.
    
    Ich wollte kein Spielverderber sein und fragte: „Mit oder ohne Alkohol, süß oder herber?"
    
    Mich sahen vier Paar dunkle Sonnenbrillengläser an und ich konnte geradezu fühlen, wie sie kurz nachdachten. Die Bestellung lautete auf drei Mal süß mit Alkohol und einmal herb mit noch mehr Alkohol. Als wenn ich es mir nicht gedacht hatte, ...