1. Kiss the Cook Kapitel 02


    Datum: 26.03.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor

    ... war der herbe für Bea. Für den süßen Typen, hatte ich sie auch nicht gehalten. Vielleicht wäre ihr ein kaltes Bier noch lieber gewesen. Konnte ich mir jedenfalls vorstellen.
    
    Aber egal, ich verzog mich ins Haus und begab mich zu meiner Bar in den Keller, wo meine ganzen Köstlichkeiten und Werkzeuge griffbereit lagen. Die Flaschen wirbelten und ich versuchte die Cocktails dahin anzupassen, dass Sie zu den Farben der Bikinis passen würden. Eine wirklich seltsame Aufgabe, die ich mir da gestellt hatte, aber interessant.
    
    Zum Schluss schillerten alle Drinks in bunten, kräftigen Farben. Ich wusste, dass die meisten Mädels es bunt mochten. Schnell stellte ich sie auf ein Tablett und trug sie noch schneller nach oben, denn das Eis sollte nicht geschmolzen sein, bevor ich bei den Mädels ankam.
    
    Kaum trat ich aus der Tür auf die Terrasse, als sich alle Blicke auf mich hefteten. Das Erste was ich zu hören bekam war das eine der Mädels zu Christina sagte: „Wenn die schmecken, wie sie aussehen, dann musst du mir deinen Paps ausleihen!"
    
    Christina antwortet, ohne hinzusehen: „Kannst ihn gerne haben, aber zurückbringen. Den will ich nämlich behalten!"
    
    Dann lachten alle und nuckelten an den Strohhalmen, nachdem ich jeweils den zugedachten Drink an alle verteilt hatte.
    
    Es herrschte kurzeilig eine vollkommene Stille. Dann hörte ich es nur noch schmatzen und da wusste ich, dass ich den Geschmack getroffen hatte.
    
    „Lecker!", war die einhellige Meinung. „Könnte man noch mehr ...
    ... von vertragen!"
    
    „Achtung!", sagte ich mit einem Lächeln, „die sind nicht ungefährlich. Ist mehr Alkohol drin, als man schmeckt. Bei der Wärme steigt einem das schnell in den Kopf!"
    
    „Och, wir können schon was ab", sagte Christina und die drei anderen nickten zustimmend. Sie musste es wissen. Ich war nicht derjenige, der am nächsten Tag Kopfschmerzen hatte.
    
    „Wenn noch was ist, ich bin im Arbeitszimmer", sagte ich und verschwand. Ich wollte nicht länger stören. Immerhin war ich nicht eingeladen.
    
    Ich machte mich wirklich daran zu arbeiten, aber nicht zu schreiben, sondern sortierte Dateien und recherchierte, noch was im Netz, denn ich brauchte für meinen Roman noch ein paar Infos. Ohne ging nicht, denn man sollte bei einigen Sachen bei der Wahrheit bleiben. Ein Roman fühlte sich erst lebendig an, wenn man zum Beispiel Begebenheiten aus der Geschichte mit einwob, aber dann mussten die stimmen. Zu viele Menschen kamen auf die Idee es nachzuschauen oder wussten, was richtig war. Wenn was nicht stimmte, wurde man mit Mails bombardiert, in denen auf den Fehler hingewiesen wurde.
    
    Doch auch dieses Mal kam ich nicht weit mit meiner Recherche. Nach einer halben Stunde ging auf die Tür auf und Christina steckte ihren Kopf hindurch. „Paps, kannst du uns noch einen machen? Vielleicht noch einen Größeren. Der Letzte war so schnell weg!"
    
    „Na gut", sagte ich, „aber nur noch einen. Denke dran was ich gesagt habe!"
    
    „Danke, du bist der Beste!"
    
    „Schön das Du es auch einmal ...