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Der Fernfahrer 11
Datum: 10.04.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald
... verknautschte, schien sie gar nicht zu bemerken. Ja, Anke befummelte sich. Nicht zielstrebig, eher unbewußt, als sei sie mit den Gedanken ganz woanders, und doch reizte sie sich. Die Wirkung ihres Tuns konnte ich ihrem Gesicht entnehmen, auf dem sich hektische rote Flecken bildeten. Ahnte sie etwas? Wahrscheinlich nicht. Und wenn, dann lange noch nicht alles. Sehr viel wahrscheinlicher war es, daß sie davon träumte, was sein könnte. "Wenn du deine Finger schon nicht von dir lassen kannst, solltest du es unter dem Kleid tun," flappste ich, "du hast es vorn schon ganz verknautscht." Erschreckt blickte Anke auf, besah sich den Schaden, meinte dann aber, daß das nicht auffiele. Für einen Augenblick auch sah es so aus, als habe sie aufgehört sich selbst zu bespielen. Doch dann hob sie den Saum ihres Kleides entschlossen hoch und fuhr mit einer Hand darunter. Aus den Augenwinkeln konnte ich die Hand sich bewegen sehen. "Ich kann nichts dafür," meinte Anke leise, "ich muß es tun. Ich muß immer daran denken, was ich bei meinem letzten Besuch in dem Haus und seither erlebt habe..... Laß' uns so schnell wie möglich wieder verschwinden, ja? Versprichst du das? Wenn wir zu lange bleiben und mein Zustand bleibt so, wie jetzt, also, ich weiß nicht, ob und wie lange ich mich beherrschen, zurückhalten kann..." "So schlimm?" "Schlimm? Wenn's nur schlimm wäre. Ich kann dir gar nicht sagen, wie es sich in meinem Fötzchen anfühlt, wie es in ihm juckt und zuckt, ...
... hämmert und pocht, wie es näßt. Nur gut, daß ich mir ein "Tempo" zwischen die Schamlippen geklemmt habe. Das Kleid wäre schon durch und dieser Sitz wahrscheinlich auch." "Dann laß' es dir doch schnell kommen. Noch sind wir nicht da." "Ach, dadurch wird's ja auch nicht besser, eher noch schlimmer. Nein, das hätte jetzt keinen Sinn. Und irgendwie habe ich es ja auch gern, wenn ich so kribbelig bin. So aufgeheizt, wie ich jetzt bin, ich habe das Gefühl, als lebte ich viel intensiver, verstehst du?" Ich nickte und tat so, als nehme der Verkehr meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Tatsächlich aber war ich in meinen Gedanken schon vorausgeeilt und war nur noch gespannt auf Ankes Gesicht, darauf, wie sie reagieren würde, wenn sie ihre Schwester erkannte und sah, daß ich es mit ihr trieb. Wir hatten uns da ein nettes Spielchen ausgedacht. Doch ich will nicht vorgreifen. Ausgehend davon, welch heilsamen Schock Anke gekriegt hatte, als sie unangemeldet bei den Hansens erschienen war und alles mitbekommen hatte, was sich dort abspielte, meinte Gudrun, daß es am besten wäre, wenn unser Kreis schon miteinander spielte", wenn Anke und ich kämen. Denn dann bräuchten wir uns nicht zu verstellen und bräuchten keine "Verrenkungen zu machen, um einen "normalen Besuch in eine Sex-Fete umzuwandeln. Vielmehr könnten wir gleich in "die Vollen gehen. Als wir bei den Hansens eintrafen, wurden wir von einem von Simones Freunden (Marcel), der eine schwarze Hose und ein weißes Hemd trug, ...