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Der Kotzbrocken
Datum: 10.05.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54
... Leidenschaft. „Ich liebe dich, mein Engel. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt." Felicitas schmiegte sich in seinen Arm. „Ach, du verrückter liebevoller Mann, womit habe ich dich nur verdient? Was machst du nur mit mir?" „Ich will dich immer lieben, will dir zeigen, wie sehr ich dich brauche und wie viel du mir bedeutest. All das, was ich dir angetan habe möchte ich so vergessen machen." „Das ist schon vergessen und vergeben, Liebling. Wenn du weiterhin so wunderschöne Dinge mit mir machst, dann ...." Die Schlafzimmertüre knarrte leise und ein leichter Lichtschein fiel herein, als sie sich einen kleinen Spalt weit öffnete. Hans-Werner zog schnell die Decke über Felicitas und sich. Ein Köpfchen schaute vorsichtig herein. „Mami, ist was? Hast du dir weh getan? Warum hast du geschrien?" Felicitas lachte leise. „Komm mal zu Mami, Schätzchen", sagte sie und nahm Fabienne in ihre Arme. „Nein, Mami hat sich nicht wehgetan, im Gegenteil. Papa hat mich so sehr lieb gehabt und das war so wunderschön, dass ich mich vergessen habe und wohl etwas laut geworden bin. Das kann schon mal vorkommen, dass wenn man sich sehr lieb hat, man alles um sich herum vergißt und die Beherrschung verliert. Habe ich dich vielleicht geweckt, mein Engelchen." Fabienne schluckte und schaute Hans-Werner an. „Also hat dir Papa nicht weh getan?" wollte sie wissen. Felicitas schaute sie an. „Traust du Papa vielleicht zu, dass er mir wehtut?" „Nein, ...
... Mami, nein. Das tu ich nicht. Er hat dich genau so lieb wie Laura und mich. Nein, er könnte dir niemals wehtun." Sie lehnte sich zu Hans-Werner hinüber und umarmte ihn. „Ich hab dich lieb Papa", meinte sie ernsthaft, „und Laura hat dich auch so lieb wie ich." Hans-Werner streichelte Fabienne sanft am Rücken. „Ist deine Schwester auch wach?", wollte er wissen. „Nein, die schläft tief und fest. Die ist vom Schwimmen ganz k.o." „Soll dich Papa wieder ins Bett bringen?" „Oh, ja. Trägst du mich?" „Das wird allmählich zur schlechten Angewohnheit. Immer muss ich die Mädels tragen. Wollt ihr nicht mal selbst laufen?" Fabienne kicherte. „Nö, tragen ist viel schöner. Das kannst du so gut." „Dann gib deiner Mutti noch ein Bussi und dann spiele ich halt wieder Muli." Fabienne gab ihrer Mutter einen Gutenachtkuss, dann lies sie sich von Hans-Werner auf die Arme nehmen. „Bin gleich wieder da, Spatzl", meinte der und ging los. „Beeile dich und lass mich nicht so lange alleine, Liebling. Es ist so kalt ohne dich und so alleine im Bett." Hans-Werner grinste ob dieser Aussage und schüttelte leicht den Kopf. Es war Mitte August und noch mindestens 22 Grad warm. Bei solchen Temperaturen konnte doch nur eine Frau frieren oder es war eine Schutzbehauptung. Wahrscheinlich das Zweite, denn auch er wollte so schnell wie möglich in Felicitas Arme zurück. Er brachte Fabienne in ihr Bett und schaute nach, ob Laura noch tief und fest schlief. „Schlaf gut, ...