-
Der Kotzbrocken
Datum: 10.05.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54
... was aber auch kein Wunder war, hatte sie diesmal doch den Mund zu voll genommen. Dann brach es aus Hans-Werner hervor, so als wäre eine Ölquelle angebohrt worden. Dreimal, viermal, fünfmal gab er sein Bestes, dann ging er völlig ausgepumpt vor Felicitas auf die Knie. Auch für sie war es zu viel gewesen. Was sie schlucken konnte, das hatte sie auch geschluckt, aber es war doch etwas viel gewesen. Der Rest lief an ihrem Kinn herunter, tropfte ihr auf die Brüste und suchte sich seinen Weg in tiefere Regionen. Hastig schob sich Felicitas mit dem Finger das zusammen, was ihrer Meinung nach nicht vergeudet werden sollte und leckte es vom Finger ab. Dann schaute sie Hans-Werner mit großen und gierigen Augen an. „Hmmmh, lecker. Das hätte ich jetzt gerne öfter mal. Du schmeckst gut, Liebling. Bekomme ich das während der Reha auch von dir? Da sind sicher alle notwendigen Vitamine und Aufbaustoffe drin, oder?" „Ich könnte ja in K. ein Zimmer in einer Pension mieten, damit du täglich deine Einspritzung bekommst", sinnierte er und Felicitas machte ein erwartungsfrohes Gesicht. „Aber was machen wir in der Zwischenzeit mit den Kindern?" „Mmmmhhh, da hast du auch wieder Recht. Also muss es an den Tagen reichen, wenn ihr mich besuchen kommt. Eigentlich schade." Hans-Werner grinste. „Na ja, wir haben ja noch das ganze Wochenende Zeit und da könntest du schon mal einen kleinen Vorrat anlegen. Außerdem bräuchten wir dann nicht kochen und die Kinder schicken wir zu Andrea ...
... zum Essen." „Die wird sich schön bedanken, wenn wir mit so einem Ansinnen kommen. Außerdem muss ich schon ein klein wenig essen, um genug Kraft für die ganzen Anwendungen zu haben." „Lass dich überraschen, mein Schatz. Ich werde dich schon satt bekommen, denn das Kochen habe ich von meiner Mutter gelernt und du siehst ja was aus mir geworden ist." „Pah, Angeber, da bin ich aber mal gespannt." Hans-Werner legte sich neben Felicitas aufs Bett und nahm sie vorsichtig in den Arm. Er küsste sie sanft auf die Stirn, wanderte über die Wangen und die Nase zu ihrem Mund und biss ihr zärtlich in die Unterlippe. „Hab ich dich, meine Süße. Und eine kleine Vorspeise sollst du jetzt schon bekommen." Er fuhr mit seiner Zunge über ihre Lippen und spürte, wie ihre Zunge ihm entgegen kam. Ein leichtes Scheingefecht mit Parade und Reposte entwickelte sich, aber dann war es nur noch ein sinnliches Austauschen von Zärtlichkeiten voll Gefühl und Liebe. Felicitas umklammerte ihn, als wäre schon jetzt die Stunde des Abschiedes gekommen und auch Hans-Werner war nicht gewillt, sie aus seinen Armen zu entlassen. So lagen sie eine ganze Weile da, streichelten sich und genossen die Nähe des anderen. Felicitas schwelgte in den Emotionen und Gefühlen, die sie so lange vermisst hatte und Hans-Werner trieb sie mit seinen zärtlichen Berührungen langsam wieder in Richtung ihres Siedepunktes. Felicitas knabberte an seinem Ohrläppchen, küsste sein Gesicht und lies ihn merken, dass sie ...