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Der Spanner Teil 02
Datum: 30.05.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bys_napples
... Entscheidung zu gelangen, was aber nicht möglich ist, das dieser Cortex beschädigt ist." „Das habe ich vorhin im Bioladen beobachten können, flüsterte ich Barbara zu. „Die Notzke stand vor den Gurken, wusste nicht, welche sie nehmen sollte und als ich ihr eine Gurke aussuchte und vorschlug, sie zu nehmen. schien sie aufzuwachen und sie akzeptierte ohne Kommentar meinen Vorschlag als wäre es ihre Idee." „Ach, so ein Unsinn", widersprach Barbara. „Doch. wenn ich es dir sage. Bei den Avocados das Gleiche." Wir lauschten gespannt weiter. „Das heißt also, immer wenn meine Frau vor eine Entscheidung gestellt wird, tritt diese, ich nenne es mal Trance ein und wenn ich für sie die Entscheidung treffe, übernimmt sie diesen Vorschlag?" Notzke nickte ein paar Mal. „Und sie akzeptierte diese Entscheidung einfach. Ich kenne ja meine Frau. Sie ist, sagen wir mal ein wenig konservativ, um nicht zu sagen, verklemmt und prüde." „Und Sie sagen, es sei irreversibel, nicht behandelbar." Notzke rutschte jetzt aufgeregt im Sessel hin und her. „Und Sie sind sicher, dass die Entscheidungen, die ihr vorgeschlagen werden, von ihr übernommen werden? Ja?" Er räusperte sich. „Das würde bedeuten, dass sich ihr Charakter, ihr Verhalten mit der Zeit verändern würde." Notzke schien sich zu freuen. „Aha. Ja. Also, ich habe ja schon mitbekommen, welchen Entscheidungen sie so mir nichts, dir nichts zustimmt, was ja auch nach Ihren Angaben zu dieser Störung geführt hat." Jetzt grinste er über das ...
... ganze Gesicht. „Nein, nein, einer Langzeitstudie in einer geschlossenen Abteilung werde ich nicht zustimmen. Aber vielen Dank für die ausführliche Anamnese und Sie schicken mir Ihren Bericht mit der Post zu? Nochmals Danke und einen schönen Abend, Herr Professor. Ach ja, denken Sie bitte an das Arztgeheimnis.", beendete Notzke das Gespräch, um gleich ein weiteres Telefonat zu führen. „Hallo Frau Probst. Entschuldigen Sie die Störung am späten Abend, aber ich würde gern auf das Haus meiner Frau eine weitere Hypothek aufnehmen. Ja. 700.000 Euro. Wie? 500.000. Das ist mir zu wenig, ich meine, das ist meiner Frau zu wenig. Aber ja, natürlich ist sie einverstanden. Gut. Dann kommen wir morgen Vormittag bei Ihnen im Büro vorbei und wir unterschreiben alles Nötige. Ja. Ich weiß, dass das Haus damit jetzt Ihrer Bank faktisch gehört." Er legte auf. „Blöde Kuh. Jetzt fehlen mir 60.000 Euro. Die Albaner schneiden mir dafür zwei Finger ab", brabbelte er vor sich hin. Notzke schien Spielschulden zu haben bei Leuten bei denen man besser keine Spielschulden haben sollte. Er stand auf, goß sich einen Whisky ein, als Emilia zur Tür hereinkam. „Wo warst du? Ich habe mir schon Sorgen gemacht", log er ungeschickt. Emilia stellte den Einkauf ab und setzte sich ihrem Mann gegenüber. „Ich war einkaufen, es war etwas schwierig, ich konnte mich so schwer entscheiden", entschuldigte sie ihre Verspätung. ‚Naja, immerhin bekommt sie das noch mit', dachte ich. „Da war dann dieser Beiner, ...