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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... auszuschließen, würde ich gern eine Ultraschalluntersuchung machen. Arme, Beine und der Rücken sollten außerdem geröntgt werden. Das wird ne Weile dauern." Nach dem Ultraschall warteten wir auf das Röntgen und später noch länger auf die Ergebnisse. Die Ärztin rief uns irgendwann in den Untersuchungsraum zurück. In der Hand hielt sie die Aufnahmen. „Also, da hatten sie Glück. Es ist nichts gebrochen. Der Ultraschall hatte ja auch nichts gezeigt. Ich schreibe ihnen ein Schmerzmittel auf und eine Salbe für die Blutergüsse." „Dann brauche ich also nicht hierbleiben?", fragte Lena sichtbar erleichtert. „Nein, das verheilt von alleine. Sollte es Probleme geben, kommen sie wieder." „Dann können wir ja doch in die USA fliegen." Lena sprang mir um den Hals. Sofort bereute sie die rasche Bewegung und zuckte zusammen. „Au! Na, da wird sich Lisa aber freuen", fügte sie hinzu. „Und Yasi erst mal", ergänzte ich. „Oh, sie wollen in die USA fliegen? Wann soll es denn losgehen?" „Am 2. Januar. Wir heiraten da", platzte es aus Lena heraus. „Also nicht wir beide. Paps heiratet da Yasi, also meine Freundin! Und Lisa kommt auch mit. Wir sind eigentlich seine Töchter, aber wir sollen ihre Trauzeugen sein." Lena merkte erst jetzt, was sie alles innerhalb von Sekunden herausposaunt hatte. Fehlte nur noch, dass sie sagte, wir würden alle miteinander ficken. Strafend sah ich sie an. Mein Blick entging der Ärztin nicht. Lena senkte sofort den Kopf. Sie wusste, dass ich das ...
... Kundtun unsere intimen Verhältnisse nicht mochte. Zu schnell konnte es Skeptiker geben oder Leute, die unsere Beziehung moralisch verwerflich fanden und uns das ankreiden wollten, uns eventuell sogar anzeigen würden. „Na dann wünsche ich guten Flug und ne schöne Hochzeit." „Danke für alles Frau Doktor." Ich reichte ihr die Hand und verabschiedete mich. Sie hielt mich fest. „Einen kleinen Rat gebe ich ihnen noch mit auf dem Weg. Lassen sie sich von einem erfahrenen Spezialisten anleiten, bevor sie so was nochmal versuchen. Das Internet bietet immer viele tolle Sachen an, aber bei diesen Dingen ist persönliche Erfahrung Gold wert. Wenn sie das weiterhin machen wollen, dann kann ich ihnen eine Telefonnummer geben. Die Person ist ein Meister darin und bildet auch aus." „Das wäre prima, kann ich die Nummer haben?", bat Lena sofort. Die Ärztin griff einen Zettel und schrieb sie darauf. Mit einem aufmunternden Lächeln und einem wissenden Zwinkern reichte sie ihn Lena. „Das wird euch bestimmt helfen. Spaß macht es außerdem. Bestimmt auch dem Papa." Sie lächelte mich an. War das ein Zwinkern? Wie konnte sie mich so schnell durchschaut haben? Ich hatte mich doch nicht verraten, oder? Eilig schob ich Lena aus dem Zimmer. Auf dem Gang meinte sie: „Ich bin ja so froh, dass die mich nicht hierbehalten haben und wir doch fliegen können." „Und ich bin froh, dass du dich nicht noch mehr verplappert hast." Sie senkte den Kopf und drehte sich zu mir. „Bitte sei nicht ...