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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... mit!", flüsterte ich. Vorsichtig kletterte ich aus dem Bett und reichte ihr meine Hand. Lisa schaute links und rechts, unschlüssig ob ich sie meinte. Ich reckte meinen Arm noch weiter entgegen. Plötzlich verstand mein Engel, ich meinte sie, nur sie. Glücklich strahlend griff sie zu. Ich zog sie an mich. Natürlich hatte Lisa nichts an, wie wir alle. Sie stand nackt auf dem Bett und ihre rosigen Nippel drückten gegen meine Brust. Sie waren hart. Und ihr offensichtlich noch immer kalt. Ich legte meine Arme um sie und strich über ihre Pobacken. „Ich liebe dich, Papa. Du weißt gar nicht, wie sehr!", sagte sie und küsste mich Yasi und Lena rollten sich beide gleichzeitig in ihre Zudecken ein. Ich glaubte, sie geweckt zu haben, doch die beiden drehten sich mit den Gesichtern zur Bettkante und schliefen weiter. Damit wir unsere Geliebten nicht doch noch weckten und die Zweisamkeit mit Lisa abrupt endete, sollten wir besser hinaus gehen. Ich deutete ihr an, leise zu sein, dann legte ich sie mir über die Schulter, griff ihre Beine und hob sie aus dem Bett. Auf Zehenspitzen schlich ich wie ein Pirat mit seiner nackten Beute durch den Flur, die Treppe hinauf, in ihr Zimmer. Hier war es dunkel. Trotzdem erkannte ich, überall Sachen herumliegen. Schulsachen auf dem Schreibtisch, teilweise getragene Klamotten auf dem Stuhl, frische Sachen bereits für die Reise gestapelt auf dem Bett. Das gewöhnliche Chaos zwei junger Frauen im Reisefieber. Ich ließ sie herunter und ...
... schaltete die Nachttischlampe an. Lisa räumte die saubere Wäsche vom Bett auf den Boden. Es gab zwei Decken, doch uns würde eine reichen, unter die wir uns kuscheln könnten, keiner würde sie uns streitig machen. Lisa schüttelte sich, sie fröstelte noch immer. Ihr Bein lag über meines, der Kopf ruhte auf meiner Brust. Ich drückte sie an mich, legte meine warme Hand auf ihren Rücken und gab ihr nen Kuss auf die Haare. Sie atmete lange aus, dann sagte sie: „Davon habe ich immer geträumt, Papa." „Wovon hast du geträumt?" „Von dem hier. Ich mit dir alleine in meinem Bett, ungestört und nackt. Ich wollte dir zeigen, wie sehr ich dich liebe. Ich war zu allem bereit." „Du hast schon früher davon geträumt?" „Nicht wirklich geträumt. Ich habe es mir, als Wunsch, vor dem Einschlafen vorgestellt." „Als Mama noch lebte?", wollte ich wissen. „Ja, da vor allen Dingen", sie hob den Kopf und schaute mich an. „Sie hatte dich betrogen." „Wie meinst du das? Mit wem?" Ich war plötzlich hellwach. „Ich weiß nicht, aber ich habe gesehen, wie sie sich in der Stadt mit einem Mann getroffen hatte." „Das muss noch nichts heißen", versuchte ich es herunterzuspielen. „Ich bin ihr gefolgt. Sie sind in ein Hotel gegangen. Und erst nach Stunden wieder herausgekommen. Ich habe da solange gewartet, weil ich hoffte, sie würde es nicht tun." „Das ist noch kein richtiger Beweis", beschwichtigte ich mehr mich selbst. Ich wollte es nicht glauben. „Kennst du den Mann?" „Nein, aber ...