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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... vorstellen, dass er mich liebend gern bei sich aufnehmen würde. Ich würde ihm immer zu Diensten sein müssen. -- Aus ‚Dank', wenn es nach meiner Mutter ginge." Yasi seufzte. „Er besitzt ein abgelegenes Haus auf dem Lande, da würde er mich verstecken. Das Baby und ich würden wahrscheinlich für immer in der Türkei verschwinden. Und er könnte mich wie seine persönliche Sexsklavin benutzen." „Ist das der Onkel ... der ...?" „Ja, genau der. Der mich zugeritten hat. Welche Eltern verlangen sowas von ihren Kindern? Voll pervers!" „Völlig unbegreiflich. Kriminell trifft es eher." Ich drückte sie an mich, hielt sie fest wie einen Schatz, den man nie wieder hergeben wollte. Sie schmiegte ihre Wange an meinem Arm. „Frank?" „Ja?" „Manchmal träume ich davon." „Von deinem Onkel, wie er dich ...?", fragte ich ansatzweise nach. „Ja, ... ich meine Nein! Nicht davon. Ich träume, dass ich in ein Flugzeug geschleift werde und in die Türkei verschleppt. Anne und Baba, halten mich fest und zerren mich über das Rollfeld. Ich soll Orhan heiraten. Sie reden von Familienschande, sie wollen mich an ihn binden, damit es für Fremde normal wirkt. In meinem Traum schaue ich mich immer hilfesuchend um, doch du kommst nicht zur Rettung." Als sie das erzählte, klang ihre Stimme belegt. Yasi fing an zu weinen. Ich drehte ihr Gesicht zu mir: „Selbstverständlich würde ich dich retten. Und wenn ich dazu in die Türkei fliegen müsste und deinen Onkel höchstpersönlich an den Eiern ...
... aufhängen, um dich zu bekommen. Ich würde alles unternehmen. Ich liebe dich! Ich wusste ja nicht, dass du schwanger bist. Ihr gehört zu mir. Kein Onkel dieser Welt nimmt euch mir weg." Meine Bemerkung sorgte bei ihr für ein zartes Lächeln. „Yasi, hier bist du sicher, glaube mir!" Erleichtert gab sie mir einen langen Kuss. Es schien ihr eine Last vom Herzen gefallen zu sein. Auch wenn eine dicke Träne über ihre Wange kullerte. Plötzlich flog die Tür auf. Lisa stand in ihrem Domina-Outfit im Türrahmen, in der Hand die Reitgerte. Jetzt geht's los!, schreckte ich hoch. Gespannt wartete ich auf ihre Befehle. „Genug Spaß gehabt! Los, aussteigen und mitkommen! Ihr seid jetzt unsere Sklaven!" Ich kannte diesen Ton und wusste, wie Lisa es meinte. Doch in Yasis Augen spiegelte sich ein Anflug von Panik wider. Fragend schaute sie mich an. Nachdem, was sie mir kurz zuvor offenbarte, erschien mir ihre Reaktion verständlich. Beschwichtigend strich ich über ihre Schultern: „Das ist nur ein Spiel, Kätzchen. Keine Angst uns passiert nichts, es wird bestimmt ..." Ich überlegte kurz. „Mega-Geil", sagte ich simpel, als mir keine adäquate Beschreibung bei Lisas Anblick einfiel. Das Blut zog sich bereits aus meinem Hirn zurück und sammelte sich zwischen meinen Beinen. „Und denke an das Safeword", gab ich ihr als Rat, bevor wir aus der Wanne stiegen und uns im Schnellgang abtrockneten. Lisa trieb uns an. Sie führte uns in ihr Zimmer gegenüber, wo Lena in einem ähnlichen Outfit wartete. Die ...