1. Polyamorie 02


    Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... Wachsstreifen", schlug ich vor und versuchte, von ihr einen Kuss zu stibitzen.
    
    Lisa legte ihren Zeigefinger an meine Lippen. Sanft, aber unmissverständlich drückte sie mich auf die Matratze zurück: „Nix da, wir bestimmen hier, Gefangener." „Ich glaube, wir haben zu lange gewartet", gab Lena zu bedenken. „Etwas früher abziehen."
    
    Lisa nickte zustimmend und bereitete ihrerseits bei mir die nächste Stelle vor.
    
    Es war jedes Mal die Hölle. Als ich dachte, die Behandlung wäre fertig, forderte Lisa: „Umdrehen!"
    
    Jetzt bekam ich Schiss. „Nein Lisa, bitte nicht die schlimme Stelle. Das hat doch nichts mehr mit Erotik zu tun, das ist ja Folter!" Ich hoffte auf Gnade ihrerseits.
    
    „Dann sag das Zauberwort", verlangte Lisa.
    
    „Bitte nicht!", versuchte ich.
    
    „Das ist nicht das Richtige," trällerte sie in einem gehässigen Singsang. Dabei drehte sie den Spatel mit dem lila Wachs und beabsichtigte, ihn aufzutragen.
    
    „Okay, okay, Priester!", rief ich und fühlte mich augenblicklich wie ein Spielverderber.
    
    „Och nööö! Du Spaßbremse!", schrie mir Lisa entgegen. Sie hieb mir mit der Hand gegen den Penis. Die Enttäuschung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Oh mein Gott, diesen Ausdruck kannte ich zur Genüge. Wie als Kind, als man sie abends beim friedlichen Spielen erwischte und ins Bett schickte. Mürrisch schob sie ihre Unterlippe vor und schaute bedröppelt zu Boden.
    
    Geknickt wollte sich Lisa vom Bett erheben, als Yasi meinte: „Du willst uns doch nicht halb fertig hier ...
    ... liegen lassen. Nehmt doch Wachsstrips, das tut zwar auch noch weh, ist aber nicht ganz so schlimm."
    
    „Richtig!", stimmte Lena zu. „Die halb gejätete Stoppelwiese will doch keiner lecken. Ganz zu schweigen von dem Hippiegarten da drüben, von dem will ich auch nicht gebumst werden." Gleichgültig zog sie die Schultern hoch und sah von Lisa zu mir. „Also wie immer? Die Strips?"
    
    „Okay, okay, die Wachsstrips! Besser als dieser Kleister", gab ich klein bei.
    
    Yasi und ich drehten uns bereitwillig auf den Bauch. In meinem Rücken vernahm ich Lisas leises „Yes!" Es folgte ein Klaps auf dem Po.
    
    Wie damals hatte sie einen Kompromiss rausgehauen. Mit dem Unterschied, dass sie als Kind nur eine halbe Stunde länger spielen dürfte, diesmal sollte es den ganzen Abend dauern.
    
    Lena schaffte die Wachsstrips heran und Yasi und ich spreizten die Beine für das Aufbringen auf die ‚schlimme Stelle'.
    
    Als Lena mit Yasi durch war, legte sie sich auf ihren Rücken. Sie streichelte über ihre Arme, seitlich an der Brust entlang, über die schmale Taille, ihre Hüfte, bis zu den Schenkeln hinab. Sie übersäte Yasis Rücken mit Zärtlichkeiten. Der Anblick beflügelte meine Fantasie. Mein Kätzchen schnurrte: „Mmh, das ist schön. Ich liebe es. Das hab ich so sehr vermisst."
    
    Lena leckte die Wirbelsäule vom Steiß bis zum Haaransatz. Je höher ihre Zungenspitze kam, desto erregter klangen Yasis Kiekser. Im Nacken schleckte Lena ausgiebig herum, küsste ihn und biss zärtlich hinein. Yasi hob den Po an, Lenas ...
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