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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... Betthälfte. So schliefen wir wieder ein. Bis zum Morgen blieb alles ruhig. Dann sprintete Yasi wieder zur Toilette. Diesmal lief ich als Erster hinter ihr her. Sie hing mit dem Kopf über der Kloschüssel, schnell half ich und hielt ihre Haare zurück. --Armes Kätzchen, so viel Kummer und jetzt auch noch das. Lena war uns gefolgt. Hinter mir fragte sie, ob sie helfen könne. „Das schaffe ich schon. Ist ja nicht das erste Mal. Damals, als Sonja mit Lisa schwanger war, lief es fast die gesamte Schwangerschaft so ab." „Das sind ja ... tolle Aussichten", beschwerte sich Yasi noch halb würgend mit nem Blick in die Kloschüssel. „Das heißt nichts. Für gewöhnlich ist es eine vorübergehende Phase. Dir geht es bestimmt bald wieder besser", versuchte ich ihr Mut zu machen. Yasi wusch sich und putzte die Zähne. Dabei hätte sie sich beinahe wieder übergeben. Anschließend legte sie sich auf das Sofa ins Wohnzimmer. Ich kochte ihr einen Kamillentee, um den Magen zu beruhigen. Vorsorglich stellte ich ihr einen Eimer zur Seite, falls sie es nicht rechtzeitig zur Toilette schaffen würde. Inzwischen war es 6 Uhr. Wir standen alle auf und fingen unseren Tag früher an. Als ich mit Lisa und Lena zusammen in der Küche frühstückte, erklärte ich ihnen: „Ich denke, aus Rücksicht auf Yasi müssen wir mit unseren ‚Sexkapaden' pausieren." „Oh, echt jetzt? Jetzt, wo die Ferien anfangen? Das habe ich mir anders vorgestellt.", murrte Lisa. „Es hat gerade angefangen, richtig Spaß zu ...
... machen." Lena legte ihre Hand auf Lisas und nickte zustimmend. „Okaaay, Yasi zu liebe." Sie schien einsichtig. „Aber nicht mal kuscheln oder ein paar Zungenspielchen mit Lena oder nen Blowjob für dich?" Enttäuscht lehnte sie sich mit verschränkten Armen zurück und zog nen Flunsch. „Gegen Schmusen und Zärtlichkeiten ist nichts einzuwenden. Alles andere sehen wir dann, mein Engel." Billigend blinzelnd gestand ich es ihr zu. Sofort hellte sich ihre Miene auf. Lisa setzte sich auf meinem Schoß, gab mir einen Kuss: „Danke Paps, dann leide ich auch bestimmt nicht wieder unter Entzug und muss mich nicht krank neben Yasi legen. Das wären doofe Ferien. Öde! Da dreht man ja ab, vor Langeweile." Sie schlang ihre Arme um meinen Hals und küsste mich lang und innig. Ich wusste, wie sie das meinte. Als Lena und ich in Nürnberg waren, ließen wir Lisa alleine in Hannover zurück. Vor Sehnsucht nach uns kam sie auf dumme Gedanken. Unter anderem empfing sie uns mit einer ‚Willkommensparty der besonderen Art'. Auf der lernten wir gleich mal Lisas dominante Seite kennen. Lisa war normalerweise kein Teufelchen wie Lena, aber auch sie war immer für Überraschungen gut. „Also abgemacht, nehmt bitte Rücksicht auf Yasi. Keine wilden Sexspielchen, wenn sie dabei ist. Sie würde vielleicht mitmachen wollen. Das ist jetzt nicht gut für sie." „Wie lange wird das so gehen?", wollte Lena wissen. Ich erklärte ihr, was ich darüber wusste: „Jede Schwangerschaft verläuft unterschiedlich. Es kann ...