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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... Bett. „Komm Lena, wir haben viel zu tun." „Aber mein Kaffee ..." Lisa griff ihre Hand und zog sie in Richtung Bad hinter sich her. „Boah ey, echt jetzt? Schlimm genug, dass wir so früh geweckt werden, aber nicht mal in Ruhe den ersten Kaffee trinken ... Dammit!", protestierte sie weiter, stellte unterwegs die Tasse ab. Dann schloss sich hinter ihnen die Badezimmertür. Erleichtert kletterte ich auf den Dachboden, holte Kartons mit Baumschmuck herunter und stellte sie ins Wohnzimmer. Die Nordmanntanne steckte ich in den Ständer, befestigte noch die Lichterketten, dann konnten meine Elfen den restlichen weihnachtlichen Glitzerkram anhängen. Lisa und Lena saßen mittlerweile in der Küche am Tisch und aßen ihr Frühstück auf. Bis auf ihre Wichtelmützen hatten sie nichts an. Lisa ließ Lena in dem Augenblick von ihrem Brötchen beißen. „Na, das sieht ja lecker aus." „Ist doch nur Honig drauf, Papa!" „Etwas Butter hätte ich auch noch da!" Lena verschluckte sich beim Lachen. Lisa reagierte erst gar nicht auf meine Anspielung, doch als sich Lena nicht mehr einzukriegen schien, erwiderte sie ungewohnt cool: „Nein danke, dauert mir jetzt zu lange, deine Sahne zu Butter zu schlagen. Außerdem nasche ich Süßes gerne pur." Erotisch verspielt griff Lisa nach der Honigflasche und quetschte einen dicken Klecks direkt auf Lenas Brüste. „Heeey, ... ich hab eben erst geduscht." „Ups, dann muss ich dich wohl wieder sauber machen." Lena schnappte den Behälter ...
... und revanchierte sich. „Wow, das wird ja immer besser. Hier bleibe ich." Für eine Weile lehnte ich am Türrahmen und schaute zu, wie sie sich gegenseitig die Brüste beschmierten und ableckten. In meiner Hose wuchs eine Prachtlatte. Ich bekam Lust, mich ihrem Spiel anzuschließen. Doch bevor ich aus lauter Geilheit die gewonnene Zeit am Morgen verschenkte, schlich ich mich nach oben und machte mich daran, den einen Teil des Weihnachtsgeschenkes in Lisas Zimmer aufzubauen. * * * Mitten in der Arbeit, bemerkte ich, dass noch ein paar Teile zum Befestigen an der Wand fehlten. Ich hockte auf dem Boden, kramte leise fluchend in dem Gewirr von Schrauben und Winkeln. Mir blieb nun nichts anderes übrig, als den Bildschirm auf den Ständer zu montieren und ihn vorerst auf die Kommode zu stellen. Mist, so war das nicht geplant. Plötzlich platzte Lisa herein und rief: „Hey Paps, hast du mal kurz Zeit?" Erschrocken schaute ich auf. „Klar, für dich immer. Was gibt es denn Engelchen, alles klar bei euch?" „Ja, Paps, alles okay soweit, fast fertig. Nur, da ist doch auch noch das andere Bäumchen. Kannst du unseren Mini-Groot bitte auch in nen Ständer stellen? Dann könnten Lena und ich ihn schmücken. Yasi macht unten den Rest." Ich schaute auf. „Oje, ich glaube, wir haben gar keinen zweiten Christbaumständer." „Och menno, wusste doch, dass ich kein eigenes Bäumchen bekomme. Dabei ist er sooo süß. Und was wird dann aus unserem speziellen Schmuck? Wäre doch zu schade, wenn ...