1. Polyamorie 02


    Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... mit der kleinen silbernen Sternschnuppe. Durch Lisas Reaktion verschluckte sich Lena fast am Tee, als sie in die Tasse lachte.
    
    „Du bleib mal ganz still, du Helferlein. Bei dir sehe ich auch keine Löcher im Ohrläppchen. Noch nicht einmal Klipse, wie Lisa", erinnerte ich sie.
    
    Lena streckte mir die Zunge heraus. Mein Zeigefinger schoss mahnend in die Höhe. „Nice!", sagte ich und schon war sie wieder lammfromm und kuschelte sich an mich.
    
    „Ich glaube, wir sollten uns zuerst beraten lassen", lenkte ich ein. „Dann sehen wir weiter!" Damit war für mich die Diskussion um Lisas Tattoo vertagt.
    
    Ich beugte mich zu Lena. „Und was ist mit dir, keine kleinen oder mittelgroßen Wünsche, dieses Jahr?"
    
    „Eigentlich nicht.", gab sie kleinlaut von sich, rieb ihre Nase an meinem Oberarm und legte das Bein über meinen Schenkel. „Ich bin wunschlos glücklich. Ich habe alles, was ich will hier im Bett. Womöglich finde ich eine Kleinigkeit, wenn wir morgen unterwegs sind", grinste sie mich an. Dann spitzte sie grüblerisch die Lippen und legte den Kopf schräg: „Oder vielleicht doch ein kleines Teufelchen-Tattoo?"
    
    Typisch, die beiden neckten mich bei jeder Gelegenheit. Bevor ich zu einer erneuten Widerrede ansetzen konnte, streckte sich Lena für einen sanften Kuss. Ihre Hand strich wie unbeabsichtigt über die Shorts und streifte Rudolphs Nase. Sanft und warm lag sie auf meinem Bauch. Mit dem Handgelenk drückte sie leicht gegen mein gutes Stück. Genauer, Lena massierte mit rhythmischen ...
    ... Auf- und Ab-Bewegungen die darunter liegende Eichel. So ein Teufelchen.
    
    Himmel, dieser kleine Wildfang verstand es wirklich, mich zu besänftigen und gleichzeitig anzuheizen. Zeit, sie selber ein wenig zu necken.
    
    „Gut, dann gehen wir morgen Geschenke shoppen -- aber nicht zu Siggi!", beschloss ich nach ihrem Kuss.
    
    „Ooch, doch! Bitte, bitte, bitte!", bettelten Lisa und Lena einstimmig.
    
    „Der ist doch immer so nett zu uns", ergänzte Lena. Ihre Finger kraulten meine Brust.
    
    „Ja, aber nur, wenn ich mitkomme. Der steht bestimmt auf mich", schlussfolgerte ich.
    
    Siggi war der Verkäufer im Erotik-Shop, den Lisa und Lena öfter aufsuchten, um ihr Spielzeugarsenal zu erweitern.
    
    „Ihr habt doch genug Sex-Toys. Und außerdem, wozu braucht ihr das Zeug, ihr habt doch mich?!", stellte ich mit einem Augenbrauenzucken fest.
    
    Daraufhin warfen sie sich auf mich und tollten mit mir im Bett herum. Meist galt das als unser Vorspiel. Lisa kniete sich auf meine Brust und hielt meine Hände fest, während Lena sich daran machte, Rudolphs Nasenknopf mit dem Mund zu öffnen.
    
    Plötzlich klingelte es an der Haustür.
    
    „Wer stört den jetzt noch?", schreckte Lena hoch, just in dem Moment, als sie den Knopf aufbekam und die pralle Eichel heraussprang.
    
    „Habt ihr wieder etwas bestellt? Das kann doch nur die Post sein." Ich schob Lisa von mir und sprang auf. Dabei steckte ich meinen Lümmel wieder in die Boxershorts, knöpfte Rudolphs Nase zu und schlüpfte in meinen Morgenmantel. „Merkwürdig, ...
«12...567...180»