1. Wie ich zum Sexteufel wurde #04


    Datum: 27.06.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAuden James

    ... sich weiter vor. Ich schloß meine Augen. Und von einem Moment auf den anderen küßte ich zärtlich ihren Nippel und leckte mit meiner Zunge rings um ihn herum. Sie ließ ein leises Stöhnen hören, das mich noch stärker zum Weitermachen ermutigte. Ich war im Himmel; ich dachte überhaupt nicht nach. Meine Hände wagten sich vor und fanden ihren Arsch und ihren unteren Rücken. Wie oft hatte ich mir einen gewichst zu der Vorstellung, ihre glatte Haut wieder zu berühren …
    
    Ein Glockenschlag erklang irgendwo im Apartment. Ich riß die Augen auf, und auf einmal konnte ich wieder annähernd klar denken. Oh Scheiße, was tue ich hier? »Wie spät ist es?« platzte ich heraus, meine Hände auf ihre Hüften legend und sie ein wenig wegdrückend.
    
    Sie stieß verächtlich die Luft aus, sowas von angepißt, daß die Uhr ihren Bann gebrochen hatte. Sie lehnte sich zurück und blickte sich um. Die Uhranzeige ihrer Stereoanlage leuchtete: 6:00. Wo zur Hölle ist die Zeit geblieben? Ich war so von meiner eigenen Angst gefangengenommen, daß ich nicht mitbekommen hatte, wie die Zeit verging. Ich bin immer vor Kristen zu Hause …
    
    »Oh Herrgott, ich – äh, okay. Du, ähm, du hast mir eins gegeben, aber … Du sagtest – äh, ich könnte beide haben … Ich muß – muß los …« plapperte ich in dem Versuch, Herr der Lage zu werden.
    
    Sie stand vor mir, ihre Brust hob und senkte sich ein bißchen mit ihrer schwereren Atmung. »Ich habe dir aber noch nicht alles gezeigt …« gab sie mir zu verstehen, indem sie ihre Finger die ...
    ... Innenseiten ihrer Schenkel und an ihrem Höschen entlangstrich.
    
    »Scheiße ich – ich habe keine Zeit … Kristen-öh … Meine Freundin wird sich …«
    
    »Ruf sie einfach an, Mensch! Sag ihr, daß du im Büro aufgehalten wurdest …«
    
    Das klang nach einer durchaus guten Idee. Ich würde sogar gerne glauben, daß, zumindest in dem Augenblick, ich dachte, daß es deshalb eine gute Idee war, weil ich ja noch das andere Band brauchte. Die Wahrheit ist, daß, ungeachtet meines plötzlich aufgeweckten Scharfsinns, mein Schwengel das umwerfende Mädel vor mir nicht vergessen hatte. Trotzdem versuchte ich, irgendwie die Kontrolle über die Situation zu erlangen.
    
    »Wenn ich sie anrufe … Dann – dann gibst du’s mir, ja?«
    
    In ihrem Gesicht erstrahlte ein breites Lächeln mit offenem Mund. »Oh, und wie ich’s dir geben werde ...«
    
    Ich schloß meine Augen vor Frustration. »Das … das Band …«
    
    »Natürlich … Ich würde dich niemals anlügen …«
    
    Ich holte mein Handy aus meiner Tasche hervor und öffnete meine Augen, um zu wählen. Aus irgendeinem Grund bildete ich mir ein, daß, wenn ich mich nur fest genug auf das Telephon konzentrieren würde, Alyssa mir vielleicht etwas Freiraum gäbe. Tat sie nicht. Ich wußte, ihr heißer Körper stand genau am Rand meines Gesichtsfelds, eine Aufforderung an meine Augen, ihn in sich aufzunehmen. Ich wählte die Nummer meiner Freundin.
    
    »Du kannst Kristen sagen, daß ich hi gesagt habe …« flüsterte sie, als ich das Handy ans Ohr nahm. Ich warf ihr einen verstörten Blick zu, als ...
«1...345...8»