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Wie ich zum Sexteufel wurde #04
Datum: 27.06.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAuden James
... ihr Körper berührte meinen nur ganz leicht im Vorbeigehen, als sie auf die Schlafzimmertür zusteuerte. Sie öffnete sie und drehte sich zu mir um. »Ich werde duschen gehen … Du darfst gerne mitkommen …« Mit einem kleinen Zwinkern wirbelte sie herum und ging im Flur in einen Nebenraum. Ich hörte sie die Dusche anstellen. Ich stand eine weitere Minute lang dort herum und fragte mich, wie zum Teufel ich in diese Situation geraten war. Das Wasser der Dusche prasselte noch immer, und ich realisierte, daß sie mittlerweile drin sein mußte. Glaubte sie wirklich, daß ich mich dazugesellen würde? Ich ging leise aus ihrem Zimmer und blieb vor der Badezimmertür kurz stehen. Ich konnte nicht anders, ich spähte hinein. Ich sah das Höschen, das sie doch die ganze Zeit über getragen hatte, auf dem Boden liegen. Ihre Silhouette war durch die Duschtür unscharf verschwommen. Ich konnte erkennen, daß sie das Wasser durch ihr Haar laufenließ, die Arme durch- und die Brust rausgestreckt. Ich bewunderte den Anblick einen Moment lang, dann brach ich eilig ...
... auf. Ich verließ leise das Apartment, stieg in meinen Wagen und fuhr davon. Erst als ich schon auf halbem Wege zu mir war, fing ich wieder an, mir Gedanken zu machen. Okay. Ich habe alle Bänder. Gut. Würde sie mich jetzt in Ruhe lassen? Jepp, sicher, ganz gewiß, das heute wird sie vermutlich sogar ermutigt haben. Scheiße, was ich habe ich getan? Irgendwann dämmerte es mir dann, daß, wenn sie clever genug war, um mich im Gespräch am Handy aufzuzeichnen, sie mich genauso leicht irgendwie in ihrem Schlafzimmer aufgenommen haben konnte … Gott, das wäre ein Schlamassel. Was für eine verfickte Schlampe! Für wen hält sie sich, diesen heißen, kleinen Körper zur Schau zu stellen und mich die ganze Zeit über zu erpressen? Ich bin doch auch nur ein Mann, verdammt nochmal! Herrgott … Sie hat mich so hart zum Abspritzen gebracht. Ich kann nicht glauben, daß ich das zugelassen habe. Scheiße. Ich hielt vor meinem eigenen Apartment und stellte den Motor ab. Ich legte die Hände auf meinen Schoß und schloß meine Augen. Ich war schon wieder hart geworden.