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Das Bangkok Syndikat 17
Datum: 21.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... Peinigerin abwenden, die beinahe zärtlich zu Werke ging. Während sie ununterbrochen über seine Flanken, die Po-Backen und den Rücken streichelte, presste sie sich immer fester an seinen Leib. Trotz dieser Streicheleinheiten bescherte sie ihrem Opfer nicht das geringste angenehme Gefühl, lediglich immer intensivere Schmerzen. Doch es wäre nicht Nori gewesen, hätte sie sich mit diesem Level zufrieden gegeben. Vorsichtig löste sie sich von ihrem Opfer, drehte an einem der Schalter, der die Oberseite des an ihrem Gürtel hängenden Kastens zierte, und schmiegte sich dann neuerlich an Doktor Katanaas schmächtigen Leib. Dessen Körper verfiel augenblicklich in heftiges Zucken, während ein greller Schmerzensschrei das Leid des Gefolterten bezeugte. Er zitterte, bebte und versuchte sich ihr mit all seinen Kräften zu entziehen, doch Nori hielt ihn erbarmungslos in ihren Fängen. Voll ungläubigem Entsetzen verfolgte Chai dieses grausame Schauspiel, während die verzweifelten Schmerzensschreie des Gefolterten seine Trommelfelle strapazierten. Mehrmals löste sich Nori von ihrem Sklaven, drehte am Schalter des Kastens und drückte sich wieder an den Körper des Juristen. Der musste die wahre Hölle durchleben, kreischte und schrie, bis die Foltermeisterin endlich genug hatte und von ihm abließ. Entsetzt betrachtete der Ermittler die unzähligen Risse in Doktor Katanaas Haut. So sah wohl ein Mensch aus, der im Stacheldraht hängen geblieben war oder sich durch ein Kakteenfeld ...
... gequält hatte. Kaum eine Stelle auf der Haut des Rechtsanwaltes schien nicht von Nori verletzt, lediglich Gesicht, Hände und Füße noch unversehrt. Würde die Domina jetzt tatsächlich von ihm ablassen? Im Vorbeigehen ließ die sadistische Asiatin einen ihrer Krallenfinger über Chais Bauch gleiten. Der Detektiv stöhnte, dieses abscheuliche Gefühl ging weit über jegliche angenehme Stimulation hinaus. Das hintergründige Lächeln in Noris Gesicht konnte der Ermittler nur schwer interpretieren. War es die Vorfreude auf das unendliche Leid, das sie ihm nun bereiten würde? Entgegen Chais Befürchtungen ging die Domina, eine mit Desinfektionsmittel befüllte Spraydose in der Hand, zu ihrem Anwalt zurück. Mit süffisantem Grinsen hüllte sie den Verzweifelten in einer wahren Wolke ein. Der derart Versorgte brüllte sich beinahe die Seele aus dem Leib und hatte in diesem Moment vermutlich den Eindruck, regelrecht abgekocht zu werden. Chai aber drohten die Trommelfelle zu platzen ob der ohrenbetäubenden Schmerzensschreie des so grausam Gepeinigten. „Warum lässt du ihn nicht endlich in Ruhe? Er hat doch schon lange genug." Nori drehte sich um und schenkte ihm ein laszives Lächeln. „Schade, dass du erst jetzt fragst. Vielleicht hätte ich ja schon früher aufgehört, wenn du mich lieb darum gebeten hättest." Nori hob ihre Hände, legte die Handballen aneinander und ließ die silbernen Krallenspitzen an ihren Fingern gegeneinander trommeln. Ihr Blick hatte etwas Reizvolles und Böses ...