-
Das Bangkok Syndikat 14
Datum: 19.09.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... unsere Nachbarn beschweren." Wiederum erklang ihr gekünsteltes Lachen. „Folgen Sie mir bitte hier hinein. Mistress Nori wird gleich kommen und Arlak zu seinem Geschenk bringen." Die Männer schienen nicht begeistert, widerwillig nahmen sie in einem kleinen Aufenthaltsraum Platz, der früher dem Personal vorbehalten gewesen sein musste. Sie hatten nicht daran gedacht, dass sie ihrem Freund bei dessen Vergnügen nicht zusehen würden dürfen. Arlak sah die Enttäuschung in den Gesichtern seiner Freunde, ihm hätte es nichts ausgemacht, man kannte sich gut genug, um sich an dieser Intimität nicht zu stören. „Dürfen mich meine Freunde nicht begleiten? Sie haben doch alle für das Geschenk zusammengelegt." Jasmin zögerte, eigentlich war das nicht die übliche Vorgehensweise. Doch warum sollte sie potenzielle Kunden vergraulen? Gerade der Onkel schien Interesse zu haben und auch wenn man es ihm äußerlich nichtansah, so wirkte er keinesfalls ungepflegt oder einfältig auf sie. „Ich werde mich kurz mit der Mistress absprechen. Wenn sie zustimmt, gebe ich ihnen Bescheid." Nachdem die Frau den Raum verlassen hatte, versuchte Arlak seine Freunde zu beruhigen. „Die macht uns sicher die Freude. Ich möchte doch schließlich Eure neidischen Gesichter sehen." Einer der Jungs fühlte sich sichtlich unwohl. „Ihr könnt sagen, was Ihr wollt, aber hier bekommen mich keine zehn Pferde ein weiteres Mal herein. Ich weiß nicht, warum, aber ich habe einfach Angst." Höhnisches ...
... Gelächter wurde laut. Selbst wenn es den anderen ähnlich gehen sollte, so gab es dennoch keiner zu. Niemand wollte sich diese Gelegenheit entgehen lassen, Hohn und Spott abzulassen. Auch wenn sie schwul waren, so verhielten sie sich dennoch wie Jungs. Arlak blieb relativ gelassen. Des Öfteren schon hatte er die Dienste von Prostituierten in Anspruch genommen, die thailändische Hauptstadt verfügte in dieser Hinsicht über ein nahezu unerschöpfliches Angebot. Selbst die SM-Szene war ihm nicht neu, wenn er selbige auch noch nie derart konsequent inszeniert vorgefunden hatte wie in diesem, ihm bislang unbekannten Klub. Er warf einen Blick zu seinem „Onkel", der gedankenverloren vor sich hinstarrte. Für jemanden, der sich ihnen aus bloßer Neugier angeschlossen hatte, wirkte er irgendwie angespannt und verkrampft. Der ihm gegenübersitzende Mann spürte den Blick des Jungen, hob seinen Kopf und lächelte ihm zu. Auch wenn die Züge seines neuen Verwandten nicht besonders ansehnlich wirkten, so fand der Junge doch vieles in ihnen, das ihn auf eine sensible Seele und einen wachen, intelligenten Geist schließen ließ. „Na? Bist du aufgeregt?" Arlak neigte seinen Kopf zur Seite. Seine Freunde tuschelten aufgeregt miteinander und hatten die beiden ausgeklammert. Einer von ihnen erzählte von einer Frau, an die er sich versucht hatte, um sich, seine Neigung betreffend, sicher sein zu sein können. Das Geburtstagskind hatte sich diese Geschichte schon oft anhören müssen, er glaubte sie ...