1. Die Mitte des Universums Ch. 039


    Datum: 24.09.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland

    ... vielleicht eine Ausnahme."
    
    Pamela sah mich fragend an.
    
    „Na ja, Es ist ja erst früh um Elf; ich glaube, sie will nur nicht, dass unverheiratete Paare bei ihr übernachten. Aber Du wirst ja nicht die Nacht bleiben," lachte ich.
    
    „Nein, ich glaube, meine Eltern hätten da etwas dagegen," lachte sie zurück.
    
    Nun hätte ich sie am liebsten gefragt, ob sie auch etwas dagegen hätte, aber die Frage war ja einigermaßen sinnlos. Dass sie mit mir die Nacht verbringen würde, war einfach ein Ding der Unmöglichkeit, aus vielerlei Gründen. Also unterließ ich weitere sexuelle Anspielungen und hielt nach einem Taxi Ausschau. Während ich noch die Straße hinauf- und hinuntersah, hatte Pamela sich aber schon um ein Uber-Taxi gekümmert, das auch gleich um die Ecke bog. Wir ließen uns hinten in die Sitze fallen, und ich sah sie mir erst einmal richtig an.
    
    Pamela trug ein einfaches, grau-weiß gemustertes Kleid, das etwa knielang war, und graue Crocs. Diese Gummischuhe mit Löchern waren vielleicht für sie die bequemsten Schuhe. Ihre Brüste schienen relativ klein zu sein, während ihr ganzer Körper nicht dick, aber doch wohlgenährt und auch gut entwickelt war. Ich erinnerte mich, dass ich einmal -- als sie in der elften Klasse war -- gedacht hatte, dass sie eine Superfigur hatte. Sie hatte damals an der halboffenen Tür zu meinem Klassenzimmer gestanden und nach drinnen geblickt. In schwarzen Jeans. Wenn sie stand, stellte sie ihr linkes Bein immer mit dem Knie nach außen, stand nur auf dem ...
    ... Fußballen und hatte die Ferse auf dem rechten Knöchel. Sie konnte sich schon mit dem linken Ballen auch vom Boden abdrücken und ein Stück laufen, nur eben nicht so weit wie andere Leute.
    
    Sie nahm ihre Behinderung, die durch einen Hirnschlag als sie sechs Jahre alt war, ausgelöst worden war -- aber mit Fassung, wenn nicht gar Humor. Ihre Behinderung hatte sie offenbar in keiner Weise bei ihren Schulpflichten beeinträchtigt. Wie es bei ihrem Liebesleben aussah, würde ich vielleicht in der nächsten Stunde herausbekommen. Oder auch nicht. Nicht, dass es mir egal war, aber ich wollte nicht auf Krampf versuchen, sie flachzulegen. Sie war sicher noch Jungfrau, es war früh um Elf, und wir hatten nicht viel mehr als eine Stunde -- falls Frau Binh uns überhaupt nach oben ließ.
    
    Als wir ankamen, war Frau Binh aber gar nicht da. So schloss ich nur das Gartentor auf, und wir gingen rein. In der Küche sah ich eine Kanne Limonade, in die ich noch schnell ein paar Eiswürfel warf und sie zusammen mit zwei Gläsern mit nach oben nahm. In meinem Zimmer öffnete ich die Balkontür, aber als ich zwei Stühle draußen neben den Tisch stellen wollte, sagte Pamela gleich, dass sie lieber drinnen bleiben wollte. So setzte sie sich auf eines der beiden Betten, und ich mich auf das andere, nachdem ich ihr ein Glas eingegossen hatte.
    
    Ich hatte gerade Luft geholt, um etwas zu sagen, da klopfte es. Ich stand auf und ging zur Tür. Es war, natürlich, Frau Binh, die wissen wollte, wen ich denn mit nach ...
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