1. Die Rettung unserer Ehe


    Datum: 01.12.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein

    ... Blick auf die beiden spanischen Mädels riskiert werden. Der lohnte sich. Von vorne sahen sie in der Tat sehr lecker aus. Gertenschlank, eher kleine, aber sehr knackige Oberweiten, schön geschnittene Gesichter. Und, soviel enthüllte auch der kurze Blick im Vorbeigehen, nicht rasiert. Wie Carola und ich.
    
    „Ich dachte, Du hast nur Augen für mich? Aber ich verstehe das schon. Sind ja sehr proper, die jungen Damen. Ach, so jung möchte ich auch noch mal sein."
    
    „Also hör mal Schatz, Du musst Dir ja in dieser Hinsicht nun wirklich keine Gedanken machen. Ich liebe Dich genau so, wie Du bist!" Inzwischen waren wir bei unseren Strandmatten angekommen und begannen, uns abzutrocknen.
    
    „Alter Charmeur! Jetzt aber mal ganz ernsthaft. Auch wenn ich die Spaßbremse bin, schlage ich vor, dass wir jetzt zu unserem Häuschen zurückgehen. Die Sonne ist doch ziemlich stark und ich möchte nicht, dass wir uns gleich am Anfang einen bösen Sonnenbrand holen. Nicht dass Du dann für den Rest des Urlaubs außer Gefecht gesetzt wirst." Dabei grinste sie mich maliziös an. Es war klar, auf welchen Körperteil her angespielt wurde.
    
    „Okay, ich beuge mich der Stimme der Vernunft. Wahrscheinlich hast Du Recht."
    
    „Das freut mich. Im Häuschen kann es ja auch ganz nett werden. Wir können uns doch einen richtig schönen ersten Urlaubsabend machen."
    
    „Echt?"
    
    „Ja, ich dachte da an die ganzen spanischen Köstlichkeiten, die wir unterwegs zum Essen gekauft haben. Und zum Trinken..."
    
    ‚Du Biest!' dachte ...
    ... ich. Erst Hoffnungen wecken, und dann mit Essen und Trinken kommen. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass meine liebe Frau schon den ganzen Nachmittag mit mir spielte. Immer wieder setzte sie kleine erotische Reize, was ich so von ihr gar nicht kannte. Dann weidete sie sich an meinem Erstaunen und ließ mich ganz bewusst im Dunkeln. Ganz schön fies! Ich hatte umgekehrt auch keinerlei Neigung, jetzt norddeutsch-nüchtern zu fragen, was denn heute eigentlich mit ihr los sei. Weil ich Angst hatte, damit diese besondere Urlaubsanfangssituation zu zerstören. Deswegen machte ich gute Miene zum eigenartigen Spiel -- und mich mit ihr auf den Weg zurück in unser kleines Häuschen.
    
    Dort angekommen, ging es sofort weiter. Ich schloss die Haustür auf, wir gingen auf die Terrasse, um die Handtücher aufzuhängen. Als wir damit fertig waren, drehte sich Carola zu mir, lächelte mich an und sagte:
    
    „Schatz?"
    
    „Ja?"
    
    „Darf ich zwei kritische Punkte ansprechen, bevor es zu gemütlich wird?"
    
    „Wenn's nicht zu lange dauert!" Loriot hilft immer.
    
    „Also zum ersten ist es beim Duschen ganz wichtig, sich extrem gründlich zu reinigen. Du weißt schon, der ganze Sand muss weg. Nicht, dass irgendwann mal etwas zu reiben beginnt..."
    
    Kurze Kunstpause. Maliziöses Lächeln.
    
    „Also wenn wir heute vielleicht doch nicht nur zu Abend essen. Also später, wenn es dunkel wird."
    
    „Dunkel, okay. Und zweitens? Wolltest Du sagen, ich soll den Sekt kaltstellen? Er ist schon seit vorhin im ...
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