1. Die Rettung unserer Ehe


    Datum: 01.12.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein

    ... Kühlschrank!"
    
    „Sehr brav. Nein, ich meinte etwas Anderes. Die haben doch immer so Wasserknappheit hier in Andalusien. Steht zumindest im Reiseführer."
    
    „Ja, das ist echt ein Problem. Aber gerade hast Du doch gesagt, wir sollen uns gründlich abduschen?"
    
    „Ja, eben. Deswegen dachte ich, ob wir nicht dadurch Wasser sparen könnten, dass wir schnell zusammen unter die Dusche springen. Kommst Du mit?"
    
    Ohne noch auf eine Antwort zu warten, die ja auch sinnlos gewesen wäre, zog sie mich mit sich und wir marschierten auf kürzestem Weg ins Badezimmer, wo Carola in Rekordtempo die wenigen Sachen, die sie anhatte, von sich warf. Ich hatte Mühe, dem Tempo standzuhalten. Sie war schon vor mir unter der Dusche, stellte die Temperatur ein und ließ das Wasser laufen.
    
    Um es gleich vorweg zu sagen: Sollte es Carola tatsächlich darum gegangen sein, Wasser zu sparen, so wurde dieses Ziel klar verfehlt. Im Gegenteil: Noch nie habe ich so lange geduscht wie an jenem Abend in Spanien. Dem ersten noch etwas verhalten Kuss folgten intensive Zungenküsse, enge Umarmungen und heftiges gegenseitiges Gefinger. Als das Duschgel nach einer Viertelstunde erstmals zum Einsatz kam, war garantiert auch das letzte Sandkörnchen längst davongeschwommen. Das Duschgel wurde auch nur sehr punktuell unterhalb der Gürtellinie zum Einsatz gebracht und diente uns beiden mehr als Alibi, uns beherzt zwischen die Beine zu fassen.
    
    Entladungen oder gar Höhepunkte gab es aber nicht unter der Dusche. Carola ...
    ... steuerte die Erregungskurven sehr bewusst. Es ging ihr, soviel erkannte ich schon, vor allem um lustvolle Zärtlichkeit und gegenseitiges Körpergefühl. Dieses Ziel wurde hundertprozentig erreicht. Nach über einer halben Stunde waren wir dann so weit, die Duschkabine wieder verlassen zu können. Beim Abtrocknen meinte Carola dann ganz trocken:
    
    „Mann, habe ich jetzt einen Kohldampf! Ich freue mich wirklich auf unsere Tapas! Ich würde mir nur schnell noch etwas Frisches anziehen." Danach marschierte sie in das Schlafzimmer der Finca, dessen Herzstück ein riesiges Doppelbett war. Genau da wollte ich jetzt hin, während meine Frau scheinbar nur ans Essen dachte. Etwas unschlüssig stand sie vor dem Kleiderschrank und drehte sich dann wieder zu mir hin. Ich befürchtete schon, sie würde jetzt die Frage nach dem blauen oder doch lieber dem grünen Kleid stellen. Das hätte meine Verzweiflung komplett gemacht. Stattdessen sah sie mich nachdenklich an und sagte:
    
    „Komisch, ich hab' mich eben gerade gründlich abgetrocknet. Aber hier unten ist irgendwo noch eine feuchte Stelle. Ob Du mal nachschauen könntest?"
    
    Dabei setzte sie sich auf den Rand des Bettes, ergriff meine Hand und führte sie zwischen ihre Beine. Die Gelegenheit ergriff ich gerne, nachdem sie mir frei Haus geliefert wurde. In der Tat: Trocken war da nix. ‚Feucht' traf es auch nicht so ganz. ‚Klitschnass' wäre eher angemessen gewesen. Kein Wunder nach allem, was wir unter der Dusche veranstaltet hatten.
    
    „Hmmm", meinte ich ...
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