1. Die Nachbarin 03


    Datum: 06.12.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byDimension_Dom

    ... Häuser weiter, ich öffne die Tür und lasse sie eintreten. Unsere Blicke treffen sich.
    
    „Oh, nein! Denk nicht mal dran! An nichts dergleichen!", erteilt sie mir eine klare Absage.
    
    Etwas enttäuscht gehe ich in die Küche und fange mit dem Gemüseschneiden an. So ganz in beleidigter Stille will ich die nächste halbe Stunde aber auch nicht verbringen, so frage ich etwas, was ich schon lange wissen wollte.
    
    „Wie kommt es eigentlich, dass sie uns so locker zu zweit allein lässt? Letztens zum Theater und jetzt hier. Sonst ist sie schon etwas eifersüchtiger."
    
    „Pah! Und das zu Recht!", beginnt sie ihre Antwort. „Aber ich habe ihr bereits einige Male gründlich meine Meinung über dich gesagt. Sie hat keinen Grund anzunehmen, da könnte irgendetwas zwischen uns sein."
    
    Ich schaue sie unverständlich an. Wir haben Sex, gar nicht mal so schlechten Sex, sie öffnet sich mir, gibt einen Einblick in ihre verborgenen Wünsche, doch gleichzeitig redet sie schlecht über mich? Interessanterweise muss ich diese Frage gar nicht aussprechen, denn sie beantwortet sie sofort. Entweder kann sie Gedanken lesen oder mein Blick sagt mehr als tausend Worte.
    
    „Meinst du, das sei ein Widerspruch? Nein! Warum sollte ich nicht so denken? Ich mag dich nicht. Ich kann dich nicht ausstehen! Seit der Hütte noch viel weniger. Du bist großteils das Gegenteil davon, was ich von einem Mann erwarte."
    
    Ja, das glaube ich! Deshalb auch die große Harmonie im Liebesleben mit ihrem Gatten. Ironie Ende. Aber ...
    ... ich sage besser nichts. Eigentlich verstehe ich sie nicht, diese Widersprüche sind selbst für eine Frau zu viel. Wenn ich recht überlege, will ich etwas sagen, etwas, womit ich sie bestimmt auf die Palme bringe.
    
    „Verstehe und deswegen ist dein Popöchen Tabu für mich?"
    
    Ihre Augen verengen sich, sie holt Luft, doch ich grätsche dazwischen und gieße auch noch Öl ins Feuer.
    
    „Hast du Angst davor? Bist du vielleicht eine Analjungfer?"
    
    „Ist das die einzige Möglichkeit?", schreit sie fast, als ich das Grünzeug den Tieren bringe. „Glaubst du denn, ich würde dir alles geben und alles zulassen, nur weil du einige Male ran durftest? Kann eine Frau sich nicht mal entscheiden, etwas nicht zu geben?"
    
    Wo sie recht hat, hat sie recht.
    
    „Und außerdem schätzt du mich falsch ein. Ich habe keine Angst, weder vor meinem eigenen Körper noch vor seinen Reaktionen!", erklärt sie stolz.
    
    Nein, aber vor deinem eigenen Geist schon. Vor den Gedanken und Wünschen, die manchmal herausbrechen, zum Beispiel auf einem verschneiten Berg. Wieder behalte ich diese Antwort für mich.
    
    „Andererseits gibt eine Frau ja auch nicht gleich alles her. Wo kämen wir denn dahin?", gibt sie mir einen Hoffnungsschimmer. „Soll der Mann doch mal kämpfen. Um die Gunst, um das Vertrauen, um die Frau."
    
    „Sie hat sich also schon entschieden, ihm alles zu geben, aber sie will vorher den Kampf? Kampf um des Kampfes wegen?", kommt meine Kreuzfrage.
    
    „Kampf um der Eroberung wegen", bekomme ich eine mehrfach ...
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