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Schlampentag Teil 03
Datum: 04.02.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bydisguise51
... und wusste gegen Mittag den Augenblick zu nutzen, in dem sich dort niemand aufhielt. Ich hatte ein mehrseitiges Memo verfasst und das bewusste Blatt mit dem Foto als Deckblatt verwendet. Im genau richtigen Augenblick schickte ich dieses Memo zu unserem Drucker und bat Baby aufs freundlichste, mir doch bitte das Druckergebnis hereinzureichen. Wenn man sie nett bat, konnte Baby richtig hilfsbereit sein. Der Drucker lief geräuschvoll an und Baby begab sich in die Teeküche. Die letzte Seite war gerade erst raus, da stand sie mit aschfahlem Gesicht in meiner Tür, trat ein und schloss die Tür hinter sich. Leise, aber nicht weniger scharf, sprach sie mich an: „Du altes perverses Schwein! Woher hast Du das. Was soll das? Willst du, dass ich hier raus fliege? Oder willst Du mich einfach nur ficken? Das kannst Du Dir abschminken. Ich ficke nicht mit Männern und mit so alten Säcken schon gar nicht." Damit war die Luft raus und ihre Gesichtsfarbe hatte sich in ein zorniges, tiefes Rot verwandelt. Ich komplementierte sie auf ihren Stuhl und machte ihr klar, dass dieses alles nur zu ihrem Besten geschehe. Man bewege sich in dieser Firma nicht ständig so aufreizend, laufe ohne Höschen rum und fingere dann auch noch sein Fötzchen bis kurz vor dem Kommen unter dem Schreibtisch. Das würde der Arbeitsmoral deutlich schaden und das sei auf Dauer nicht gut. Baby kam langsam wieder zu sich: „Aber wenn mich das schöne Wetter doch so geil macht und ich nicht bis abends warten ...
... kann?" Na ja, wir diskutierten eine Weile hin und her und ich bot ihr an mich um ihre hormonelle Situation zu kümmern. Sie wollte das ob ihres Status als bekennende Lesbe auf keinen Fall zulassen. Mein Einwand, dass es in der Fa. noch viele Drucker in anderen Abteilungen gäbe, lies sie einlenken und einem Kompromiss, dessen Details sie nicht einmal genau kannte, zustimmen. So gab ich ihr erst einmal Entwarnung, empfahl aber, bis einschließlich Mittwoch ihre geschickten Finger von ihrem Döschen fern zu halten. Sie sollte einfach spitz sein, wie Lumpi, wenn es soweit war. Am Dienstag traf ich Gisela im Treppenhaus, als ich recht spät heim kam. Ich hatte Überstunden gemacht, um Mittwoch nicht in Stress zu verfallen und das Büro pünktlich verlassen zu können. Sie war freundlich wie immer, ließ sich darüber hinaus aber nichts anmerken. Glaubte die tatsächlich, ich wüsste nicht, wer mich letzte Woche gefickt hätte. Endlich war Mittwoch -- ihr erinnert Euch noch? -- der Schlampentag. Ich hatte Dienstagabend noch einen kleinen Brief mit Instruktionen für Gisela geschrieben, der ungefähr so lautete: „Hallo Nachbarschlampe! Ich möchte Dich heute Abend genau so vorfinden, wie Du mich letzten Mittwoch verlassen hast. Alles was Du brauchst, liegt bereits auf dem Bett. Ich mag den Duft nach frischer Seife und vergiss nicht, dich gründlich zu rasieren -- Du weißt schon..." Als ich meine Wohnung verließ, schob ich ihr den Umschlag unter der Tür durch. Es war noch ruhig in ...