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Pater Anselm, Teil 01
Datum: 12.02.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bypoem50
Wir hatten schon seit Jahren keinen Pfarrer mehr in unserer Gemeinde. An seiner Stelle hatte sich Pater Anselm bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Pater Anselm war ein überaus symphatischer Kerl. Er war immer freundlich und hatte stets ein Späßchen auf den Lippen. Er hatte, trotz seiner fast sechzig Jahre, immer noch ein jugendliches Wesen an sich. Wir Frauen hatten ihn alle ins Herz geschlossen. Pater Anselm trug ausschließlich seine Kutte. Eine braune Kutte mit Kapuze und weißem, geknoteten Gürtel. Er besaß sonst auch nichts. Er gehörte einem Orden an, in dem Besitzlosigkeit Grundsatz war. Nur seine Kutte gehörte ihm vielleicht. Und es ging die Mär, dass er auch keine Unterwäsche besaß. Wir Frauen tuschelten oft darüber und schmunzelten, wenn Pater Anselm uns über den Weg lief und es in Höhe seines Schrittes ordentlich schwankte. Wir sahen uns dann an und grinsten. Da schien ja ein richtiger Hammer zu hängen. Doch damit hatte es sich dann auch. Pater Anselm war ein ruhiger Typ, zuvorkommend und hilfsbereit. Er las die Messen mit Hingabe und auch seine Predigten waren niemals langweilig oder abgetroschen. Er hatte immer etwas zu sagen. Wir Frauen wechselten uns ab und machten ihm den Haushalt, was nicht viel Arbeit war. Pater Anselm war der Einfachheit halber ins leere Pfarrhaus gezogen. Man musste nur durchgehen, etwas aufräumen und bei Bedarf putzen und abstauben. Das war´s. Also keine große Sache. Und wir machten das gern für den Pater. Es ...
... kamen da nebenher auch immer gute Gespräche zustande. Und Geburtstag hatte Pater Anselm natürlich auch. Den feierten wir regelmäßig gemeinsam und kürzlich war sogar sein sechzigster. Da wurde über die Maßen gefeiert. Zuerst Kaffee und Kuchen, anschließend noch ein Umtrunk. Jede der Damen hatte wohl gemeint, sie sei die einzige, die eine Flasche Sekt mitbrachte. Irrtum, jede hatte eine Flasche dabei. Und so standen ein paar Flaschen Sekt herum und es wurde Zeit, mit einem Gläschen anzustoßen. Eine Flasche wurde aufgemacht und noch eine und noch eine. Es war eine bomben Stimmung, ein Gelächter, wie man es wohl noch nie im Pfarrhaus gehört hatte. Kurz und gut, wir hatten alle ganz schön einen sitzen. Besonders der Pater Anselm. Schließlich konnte er nicht mehr. Er fiel fast vom Hocker. Also beschlossen wir, das Fest zu beenden. Ich erklärte mich bereit, zusammen mit Gertrud den Pater ins Bett zu bringen und aufzuräumen. Bei den anderen Frauen warteten sicher schon die Männer mit dem Abendessen. Bei mir wartete mein Mann bestimmt nicht auf mich. Der saß wahrscheinlich wie immer mit einer Flasche Bier vor dem Fernseher. Mit dem war nicht mehr viel los. Und der Mann von Gertrud hatte heute Schichtdienst und so hatte auch sie Zeit. Und so wuchteten wir Pater Anselm ins Schlafzimmer. Mit viel Mühe schafften wir das auch, ohne dass wir alle umfielen. Wir stolperten mehr, als dass wir gingen. Wir schoben ihn zum Bett, drehten ihn mit dem Gesicht zu uns und gaben ihm ...