1. Polyamorie 03 - Prolog


    Datum: 02.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... solch kleine Spielereien mächtig scharf.
    
    Genau wie die drei Herzchen, zwei Tische weiter.
    
    Zum Schluss der Schmink-Show gaben wir uns mit den knallroten Lippen einen Kuss. Nun waren wir bereit und konnten zur nächsten Phase übergehen.
    
    Zeitgleich griffen wir mit den Fingern unsere Riesen-Currywürste. Wie beim Synchronessen setzen wir die Wurst an und stülpten unsere Lippen wie bei einen Penis darüber. Wir ließen unsere Opfer nicht aus den Augen. Langsam schoben wir unsere Schwanzwürste in den Schlund. Immer weiter hinein. Den Jungs fielen beinahe die Augen raus, als ich fast die gesamte Wurst drin hatte.
    
    Ich legte meinen Kopf in den Nacken und hielt sie mit nur zwei Fingern am herausschauenden Ende fest. Mit der anderen Hand strich ich über meinen Hals und machte die Gaffer auf die Wölbung aufmerksam.
    
    Neben mir hustetet Yasi und zog den Übungsschwanz heraus. Ich hatte nicht mitbekommen, wie weit sie es diesmal geschafft hatte. Ich dürfte nicht vergessen, sie nachher zu fragen. Schließlich wollte sie ja auch den Deepthroat lernen. Allerdings war ich noch nicht fertig. Das Finale fehlte noch.
    
    Ich drückte mir die Wurst ganz rein. Aufpassen, dass sie nicht abbricht und im Hals stecken bleibt, dachte ich, und erinnerte mich an einen meiner ersten Versuche. Dann griff ich zum Cola-Glas und trank einen Schluck. Die Brause schäumte schon leicht , doch ich half noch nach. Ich ließ das Wurstende wieder aus meinem Mund schnellen und gleichzeitig die aufgeschäumte ...
    ... Cola herausschießen. Es wirkte, als ob ein Schwanz herauskam und in dem Moment abspritzte.
    
    Die Jungs zuckten zusammen. Einer rief: I-i-ih!" Ein anderer hielt sich die Hand vorm Mund, aber der blonde Schönling lachte und knallte die flache Hand auf dem Tisch. Die dadurch aufmerksam gewordene Gäste bei Toni am Tresen drehten sich zu uns um und gafften.
    
    Auf unserem Tisch war eine riesige Schweinerei. Die herausgeflutschte Currywurst fiel gegen mein Cola-Glas und kippte es um. Nur Toni, der diese Darbietung nicht zum ersten Mal von uns sah, kam schleunigst hinter seinem Tresen hervor und knallte einen Putzlappen auf unseren Tisch.
    
    „Das kannst du diesmal selber aufwischen. Meine Kunden müssen ja denken, die Würste sind alle von männlichen Schweinen. Alles Pimmelwürste." Dann stampfte er wieder zurück und entschuldigte sich bei den Gästen für unser Benehmen.
    
    Mist! -- Wir mochten Toni und er uns. Ich bekam ein schlechtes Gewissen. Ihm eine peinliche Situation bescheren, die ihm seine Kunden kostete, hatten wir nicht gewollt. Schnell wischte ich alles wieder sauber und brachte den Lappen zurück. Yasi machte auch mit und tupfte mit Servietten alles wieder trocken.
    
    Als ich hinter dem Tresen den Lappen auswusch, murmelte ich eine Entschuldigung in Richtung Toni. Zuerst dachte ich, er hätte sie nicht gehört, doch dann vernahm ich ein verächtliches Schnauben von ihm. Er war mir böse. Das durfte ich nicht zulassen.
    
    Toni und sein Imbiss waren für Yasi und mich wie ein ...
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