1. Polyamorie 03 - Prolog


    Datum: 02.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... Unterschlupf, wenn wir mal wieder mit unseren Eltern Stress hatten. Er war immer nett zu uns und behandelte uns wie Damen. Diese Vorstellung von uns war alles andere als damenhaft. Ich wollte mich erneut bei ihm entschuldigen. Mit gesenktem Blick stellte ich mich neben ihm und zupfte an seiner Schürze. „Du-hu, Toni. Es tut mir leid, ich mache das nie wieder. Sei mir nicht böse. Bitte."
    
    Er zapfte weiter an einem Bier. Ohne zu mir zu sehen antwortete er seelenruhig:"Schon gut. Ich weiß, du wolltest nur Spaß haben. War ja auch lustig. Aber meine Kunden sind nicht alle wie die jungen Männer da. Die verstehen manchmal keinen Spaß. Das ist schlecht fürs Geschäft. Nicht mit Essen herumwerfen!" Er schaute kurz zu mir. „Oder es ausspucken. Was sollen sie denken? Toni macht Kotzwurst?"
    
    Sofort waren die Schuldgefühle wieder da. Ich umarmte ihn und legte meinen Kopf an seinen starken Oberarm. „Bitte, Toni. Entschuldigung. Ich tue das auch nie, nie, nie wieder", bettelte ich und fühlte mich trotz meine 11,5 cm High Heels ziemlich klein.
    
    Um ihn noch weiter zu besänftigen, stellte ich mich auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Toni schaute mich kurz an und meinte: „Schon gut, setz dich wieder hin. Ich bringe euch eine neue Cola." Er legte seine starke Hand unter mein Kinn und hob meinen Kopf. Er hatte so gütige Augen. Himmel, was für ein Traum von einem Mann. Aber wie ich Yasi bereits sagte: Er war leider schon vergeben!
    
    „Und keine Pimmelwurst-Show mehr. ...
    ... Capito?", grinste er.
    
    Ich war froh, dass Toni mir nicht mehr böse war. Flugs gab ich ihm einen Kuss und antwortetet: „Capito!"
    
    Yasi saß die ganze Zeit über brav am Tisch und hatte uns beobachtet. Ich setzte mich zu ihr auf die Bank und legte meine Hände ebenfalls gefaltet auf die Tischplatte. Ich war jetzt ein artiges Mädchen, ich wollte ihm keine Schwierigkeiten mehr bereiten.
    
    Wie versprochen brachte uns Toni zwei neue Cola-Light. Dafür bekam er von uns beiden wieder einen Wangenkuss. Zufrieden tänzelte er zurück hinter seinem Tresen. Dabei summte er irgendein italienisches Lied. Artig prosteten Yasi und ich dem nicht mehr nachtragenden Italiener zu. Er hob sein Glas an und trank zur Versöhnung mit uns über die Distanz einen Schluck mit.
    
    Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten, traute sich der blonde Junge zu uns an den Tisch. Er setzte sich an die Stirnseite, stütze sich lässig mit dem Ellenbogen auf die Platte und legte sein Kinn in die Hand. Interessiert fragte er: „Geile Show! Wo hast du das denn gelernt?"
    
    Ich schaute ihn an und klimperte mit den Augen. Gleichzeitig strich ich mit meiner linken Hand über seine Hose. Er wurde nervös. Offenbar glaubte er, er hätte mich schon herumgekriegt. Ich setzte auch noch mein Süßer-Ich-Will-Dich-Lächeln auf und spürte, wie er siegessicher sein Becken anhob. Ich legte meine Hand auf sein gutes Stück.
    
    Er hatte angebissen, jetzt musste ich ihn mit einem Ruck festmachen. Ich beugte mich zu Yasi herüber und gab ihr, vor ...
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