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Kiss the Cook Kapitel 04
Datum: 21.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor
... man keine fest verschlossenen Gläser öffne. Ich tat ihr den gefallen und sie fischte sich die erste Gurke heraus. Dann stellte sie tatsächlich das Gerät ab und setzte sich einen Moment mit zu mir. Ich weiß nicht warum, aber anscheinend musste sie irgendwem die neusten Nachrichten erzählen, und da im Moment niemand anderes als ich da war, war ich der Leidtragende. „Sag mal, du weißt doch, wer Bea ist?", fragte sie mich und ich nickte. Ich tat, als wenn mich das nicht sonderlich interessierte. „Sie hat sich gestern von ihrem Freund getrennt. Ich glaube, du hast die beiden gestern zusammen gesehen. Sie haben sich während deiner Lasershow gestritten. Da hat es ganz schön geknallt, weil er meinte, dass sie einen anderen hätte. Haha, ausgerechnet Bea. Ich kenne keine, die so bodenständig ist wie die. Das würde mich wundern, vor allem, was ist an der schon dran. Viel zu dürr!" „Stutenbissigkeit!", dachte ich, empfand die Information als interessant. Ich musste zugeben, dass ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht hatte, ob Bea gebunden war oder nicht. Warum auch. So war es mir lieber, zugegeben, aber was machte das für mich einen Unterschied. Sie war selbstständig genug, um selber entscheiden zu können, was sie wollte. Lächeln musste ich innerlich, weil Christina ausgerechnet Bea nicht für so etwas fähig hielt. Wenn sie gewusst hätte. In Bea steckte mehr als man dachte. Stille Wasser sind tief. Danach erzählte Christina noch einige Sachen, bei denen ich nur ...
... mit einem Ohr zuhörte. Sie interessierten mich nicht. Nur das Dankeschön, von den Gesprächspartnern meiner Tochter für den schönen Abend, nahm ich noch dankend an. Dann verzog ich mich, denn das Telefon klingelte erneut, und wenn das war, dann war Papa abgeschrieben. Am nächsten Morgen wollte ich ausschlafen. Wer wusste, wozu das gut sein konnte. Aber daraus wurde nichts, denn ich war viel zu früh wach und konnte nicht mehr einschlafen. Ich wusste nur, dass Bea heute hier herkommen wollte, jedoch nicht, wann. Zum Glück brauchte ich Christina nicht los werden, denn sie hatte an diesem Tag viel vor, was beinahe ins Wasser gefallen wäre, denn wirklich gut, ging es ihr noch nicht. Aber ein dicker Schein aus Papas Geldbeutel war es Wert, doch noch zu gehen. Vor späten Abend, würde sie nicht mehr wiederkommen. Was tun in der Zwischenzeit. Noch ein Schläfchen machen, kam es mir in den Sinn, denn wenn ich auch heute Morgen nicht mehr müde gewesen war, kam es jetzt, wo ich nichts mehr zu tun hatte. Also ging ich auf die Terrasse, legte mich auf eine der beiden Liegen und schlummerte selig ein. Wie lang ich dort gelegen hatte, konnte ich in dem Moment als ich aufwachte nicht sagen, obwohl die Sonne noch nicht viel weiter gewandert war, als zu dem Zeitpunkt, als ich mich hingelegt hatte. Es war vielleicht eine Stunde vergangen, maximal zwei. Ich schlug die Augen auf und sah einmal nach rechts, denn dort bewegte sich etwas. Ich drehte mich dort hin und sah Bea auf der ...