1. Eigentlich wollte sie nur . . .


    Datum: 18.04.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54

    ... Hongkong und Pakistan in Verbindung und orderte einige Dinge, die er brauchen würde. Er bezahlte einen Spottpreis dafür, nachdem er ihnen gesagt hatte, was er vorhatte. Er würde die Sachen in Lahore bei Radjar Singh abholen können.
    
    *
    
    Aufräumarbeiten
    
    Robert fuhr mit dem Landrover nach Genua und schiffte sich auf einem kleineren Frachter nach Karachi ein. Dank seiner Freunde hatte er alle benötigten Papiere dabei und würde reibungslos in Pakistan einreisen können.
    
    Während der Passage, die zwei Monate dauerte, da sie die Küsten entlang von Hafen zu Hafen schipperten, lies er sich einen Bart wachsen, der zu seinem Bild im neuen Ausweis passte. Ein neuer Name, eine neue Vita und eine Aufbesserung seiner Kenntnisse der zwei Hauptsprachen des Landes (Urdu, das er ziemlich flüssig sprach und Dari, das er nun intensiv büffelte) würde die Sache noch erleichtern. Und mit seiner dritten Sprache, dem Hindi, würde er auch durch Pakistan und Indien kommen.
    
    Über Karachi, Sukkur und Multan erreichte er schließlich Lahore.
    
    Sie trafen sich in Johar Town in einer verschwiegenen Ecke des Avocade Dhelo Parks und Radjar Singh übergab ihm zwei größere Pakete. Robert und Radjar fuhren in ein verlassenes Lagerhaus nach Nawashaher, wo Robert den Inhalt überprüfte.
    
    Ein Scharfschützengewehr SIG SG 550 Kaliber 5,56 mm mit einer Steiner M7Xi Zieloptik und einer Nachtzieloptik von Pulsar, war genau das, was ihm gute Dienste leisten würde. Eine größere Menge Hochgeschwindigkeitsmunition ...
    ... würde eine Zeitlang reichen.
    
    Ein kleineres Päckchen enthielt eine Glock 19, Kaliber 9mm mit Schalldämpfer zum Aufschrauben und ein passendes Gürtelhalfter. Nicht immer konnte er das Gewehr benutzen, gerade in geschlossenen Räumen war es sehr unhandlich.
    
    Er gab Radjar 1.500 € in pakistanischen Rupien für das Risiko, das dieser auf sich genommen hatte. Radjar freute sich ungemein und versprach Robert seine Hilfe in allen notwendigen Angelegenheiten.
    
    Waffen und Munition verschwanden in den beiden Geheimfächern, dann verabschiedete sich Robert von Radjar Singh und machte sich auf den Weg nach Afghanistan. Er hatte seinen Freunden versprochen, einige Dinge zu regeln, die deren Sicherheit massiv bedrohten und die kamen hauptsächlich aus Afghanistan und Tibet.
    
    Über Peshawar und Dschalalabad schlich er sich in die Berge, kleidete sich wie ein Einheimischer und versteckte den Geländewagen in den Schluchten des Nuristan Forest Reserve.
    
    Dann verschwand er für mehrere Monate vom Erdboden.
    
    Die Jagd hatte begonnen.
    
    *
    
    Beunruhigende Berichte machten die Runde, dass mehrere Provinzgouverneure, die auf den Lohnlisten der Taliban standen, erschossen wurden oder spurlos verschwunden waren. Auch mehrere Kommandeure und Ausbilder der Selbstmordattentäter der IS-Truppen machten sich auf den Weg, um vorzeitig die 72 Jungfrauen zu besuchen.
    
    Bald darauf geschah ähnliches in Tibet, ohne dass der Attentäter dingfest gemacht werden konnte. Einige Regionalgouverneure, die schon ...
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