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Die Mitte des Universums Ch. 045
Datum: 25.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland
... als 28 Grad. Ich sah sie schon von weitem, wollte aber das Spiel richtig spielen und ging erst einmal Schaufenster ankucken. Sie hatte mich sicher schon gesehen, da ich aus der Menge herausragte. Ich hatte meine Kamera mitgebracht, und als sie sich nicht gleich näherte, machte ich erst einmal ein paar Fotos. Als ich wieder aufblickte, war Tina verschwunden. Zumindest war sie nicht mehr drüben im Park. So schlenderte ich noch an ein paar Läden entlang und sah mir die Auslagen an. Im ‚Spiegel' des Schaufensters konnte ich nun sehen, dass sie fünf Meter hinter mir auf dem Fußweg stand und wohl wartete, bis ich mich umdrehen würde. Ich steckte mir eine Zigarette an und beugte mich nach vorn, als ob ich die Preise vergleichen würde. Offenbar hatte sie die Geduld verloren oder ihren Mut gefunden, denn nun trat sie lächelnd an mich heran. Sie trug das auffällig schöne, etwas altmodische Kleid, von dem sie wusste, dass ich es mochte. Ob sie dieses Kleid in der Hitze Saigons als Escort-Dame tragen könnte, bezweifelte ich, aber sie sah hinreißend aus. Sie hatte es auch wieder mit einem Strohhut kombiniert, doch die Handschuhe hatte sie heute weggelassen. Oder sie hatte sie in ihrer Handtasche? Ob sie auch Kondome eingepackt hatte? „Entschuldigung!" begann sie. „Sind sie neu in unserer Stadt?" „Ja und nein. Ich wohn' nicht hier; ich bin nur auf der Durchreise. Ich fahre zurzeit drei Wochen lang von Süden nach Norden mit dem Zug. Heute bin ich hier in ihrer Stadt," sagte ...
... ich und lächelte zurück. Das war zwar mehr Information als sie wohl von den meisten so schnell kriegen würde, aber ich wollte mich nicht begriffsstutzig oder schwierig geben und mir alles aus der Nase ziehen lassen. „Reisen Sie allein?" fragte sie mich gleich noch, was durchaus sinnvoll war: falls ich mit Begleitung reiste, konnte Tina ja gleich wieder abdampfen. Sie dachte also mit, ohne aufdringlich zu sein. Gut. „Jaja, ich reise allein. Ich fahre heute Abend noch weiter nach Da Nang," log ich. „Um welche Zeit?" fragte sie gleich noch nach, um den Nachmittag und Abend planen zu können. „Kurz vor Acht," log ich wieder. „Na ja, da haben Sie ja noch ein paar Stunden. Mein Name ist übrigens Khanh, aber Sie können Tina zu mir sagen." „Ich heiße Ben," erwiderte ich, und wir gaben uns die Hand. Da wir in der Sonne standen, war es recht warm. Sie hatte das auch schon gemerkt. „Wissen Sie was, Herr Ben, drüben im Park ist es schattig, und es gibt Eis. Haben Sie Lust auf Eis?" fragte sie mich. Ach, schön machte sie das. „Eis? Klar. Immer. Kommen Sie, Fräulein Tina, ich lad' sie auf ein Eis ein." Ich war mir sicher, dass das nicht jeder potentieller Kunde Tinas in der Zukunft machen würde, aber ich wollte trotzdem, dass sie ihr erstes Mal in guter Erinnerung behielt. So schlenderten wir über die Straße und sahen uns gelegentlich von der Seite an. Sie hatte schon wieder rote Flecken am Hals und an ihren Schlüsselbeinen, als ob sie bereits erregt war. Na, ...