1. Helene


    Datum: 06.05.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySkifahrer

    Und plötzlich scheint alles still zu stehen. Auf der normalerweise viel befahrenen Straße vor unserem Haus bewegen sich nun selbst tagsüber nur wenige Autos. In meiner Wohnung muss ich mir schon Musik anmachen oder den Fernseher, um eine Geräuschkulisse entstehen zu lassen. Die Gespräche mit Kollegen, ob am Telefon oder per Zoomkonferenz, machen den Mangel kaum wett. Ich arbeite im Homeoffice, wie so viele Leute in diesen Wochen. Wobei „arbeiten" ein Euphemismus war. So richtig viel zu tun ist für mich als Anwalt nicht. Vor Gericht werden nur noch unaufschiebbare Angelegenheiten verhandelt, Vertragsverhandlungen finden nicht mehr statt, Mandantenbesuche auch nicht. Alles, was zu tun ist, kann ich am heimischen Schreibtisch erledigen. Viel ist es nicht, zumindest lange nicht so viel wie das, was sich sonst an Akten vor mir auftürmt.
    
    Aber das ist nicht das Schlimmste. Gravierender ist die Stille in meiner Wohnung, weil Ana nicht da ist. Ana mit einem „n", denn sie ist Spanierin, zumindest gebürtig. Wir hatten uns im Studium kennengelernt, wir hatten uns verliebt, und sie ist geblieben. Ana ist Lehrerin für Spanisch, Englisch und Sport. Und sie ist verdammt hübsch. Ich kann mir die Stilaugen der Schüler gerade im Sportunterricht gut vorstellen, und Ana erzählt manchmal, dass sie das sehr wohl mitbekommt. Und dann lacht sie ihr typisches, lautes Ana-Lachen, das ich ebenso an ihr liebe wie ihre Warmherzigkeit, ihre Intelligenz -- und ihre schlanken, sehnigen Beine, die ihr aus ...
    ... ihrer Zeit als Mittelstreckenläuferin geblieben sind, und die in einen zauberhaften Knackarsch münden. „Du wirst doch wohl nicht eifersüchtig werden auf 16-Jährige", grinst sie, wenn ich auf ihre Erzählung mit einem langgezogenen „Ahaa?" antworte. Bevor ich sie mir packe: „Und deine kleinen notgeilen Schüler würden megaeifersüchtig werden, wenn sie wüssten, was ich jetzt mit dir mache!" Dann geht's meistens ab in die Horizontale.
    
    Das Leben meint es also gut mit uns. Doch mit Ausbruch der Pandemie sieht die Sache anders aus. Denn Ana war in den Frühjahrsferien zu ihren Eltern nach Spanien gereist. Als die Ferien zu Ende gehen sollte, blieben die Schulen geschlossen. Und in Spanien explodierte die Corona-Epidemie. Die Grenzen wurden geschlossen und die Flugverbindungen gekappt. Also bleibt sie fürs Erste dort, und keiner von uns weiß, wie lange dieser Zustand dauern wird. Klar, wir telefonieren oder skypen, aber das ist natürlich kein Ersatz. So gerne ich ihre Stimme höre, die körperliche Nähe fehlt doch sehr. „Körperliche Nähe", wie distanziert und technisch das klingt. Ich meine natürlich den Sex mit ihr. Mir fehlt es, ihre Pobacken zu kneten und ihre Brüste zu massieren, mit ihren Nippeln zu spielen, jede Stelle ihres Körper und natürlich ganz besonders ihre Möse zu liebkosen. Es fehlt mir, in sie einzudringen mit meinen steil von mir abstehenden Schwanz, den mir Ana zuvor oft hart geblasen, gesaugt, gelutscht und gewichst hat. Und ich vermisse ihren Geruch dabei und die ...
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