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Ein Tag in Grooteburg 05
Datum: 24.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus
Endlich war es soweit. Zwar zog sich die Zeit wie Gummi dahin, doch jetzt am Wochenende sollte alles vonstattengehen. Monika brauchte ja eigentlich nicht viel mitnehmen, nur einige Möbelstücke, die ihr am Herzen lagen, dann Kleidung, Kosmetika und der Kleinkram, dem sie sich zugewandt hatte. Also Bilder, ein paar Bücher und schließlich kleine Teile, ohne den sie nicht auskam. Es war kein großer Umzug! Jedoch es wurde ein neuer Abschnitt in ihrem Leben. Sie hatte nun eine Stelle, in der sie sich behaupten musste. Nicht nur irgendetwas abschreiben, was Andere wollten. Ihr Denken war gefragt, ihre Reaktionsfähigkeit und ihre Entscheidungsfreudigkeit. Sie fand es sehr gut, dass sie diese Stelle bekommen hatte. Und natürlich, an oberster Stelle war Eberhard, ihr Geliebter, ihr Mann. Sie glaubte, dass er ihr immer helfen würde, dass er stets neben ihr sein würde. Wenn sie an die neue Arbeit dachte und die Augen schloss, so sah sie Eberhard vor sich. Am Samstag um etwa neun Uhr kamen zwei Autos der Firma. Oh Gott, dachte sie, was erwarten sie denn? So viel habe ich doch gar nicht. Die Sachen wurden schnell herausgebracht und erst einmal in den einen Laster gepackt. So blieb kaum noch etwas übrig. Ein Auto hätte sicher gereicht! Wieder konnte sie ihre Mutter bewundern. Um zwölf Uhr hatte sie Brote geschmiert und Kaffee gekocht. Sie hatte gute Wurst und Thüringer Mett gekauft und damit die Brotscheiben belegt. Alles stellte sie in den Garten und die Männer konnten ...
... zulangen. Einer der Packer fragte schließlich: „Gibt's hier eigentlich kein Bier. So'n schönes 'Überlinger!' Das würde gut passen." Doch ihre Mutter konterte: „Wenn du so großen Durst hast, dann kann ich dir gern ein Liter Buttermilch holen. Wäre gut, damit du groß und stark wirst." Alle lachten. Der Bruno und Buttermilch! Es dauerte nicht lange, da war das Umpacken erledigt. Ach ja, ihr Fahrrad musste ja auch mit. Monika umarmte ihre Mutter: „Tschüss Mama, bleib gesund, und denk ab und zu an mich. Ich werde auch oft Gedanken an dich haben. Und denk immer daran, dass es mit gut geht. Häufig werde ich anrufen, um mit dir zu sprechen. Tja, irgendwie werde ich dich vermissen! Auf Wiedersehen, meine Liebe!" „Meine Tochter, ich glaube an dich, das ist wohl das wichtigste in meinem Leben. Mach's gut und baue dir ein gutes Leben auf. Und wenn ihr Kinder habt, dann möchte ich meine Enkel oft um mich haben, um mit ihnen zu spielen. Versprichst du mir das?" „Ja", antwortete sie mit Tränen in den Augen. Beide gaben sich einen Kuss, sie stieg in das eine Auto und schon fuhren sie los. Die Leute, die den Umzug durchführten, waren ja keine Umzgsmänner, sondern Leute aus der Firma. Die meisten von ihnen waren ganz lustig. Sie sangen unterwegs oder erzählten irgendwelche lustigen Geschichten, worüber Monika auch lachen musste. Es dauerte doch eine ganze Weile, bis sie in Farnheim ankamen. Dort wurde nur abgeladen und die meisten Sachen wurden in den Flur gestellt. ...