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Ausgesperrt
Datum: 12.07.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bybumsfidel
@ bumsfidel 2020-2021 Es klingelte Sturm. Kurz vor 20 Uhr, wer zum Teufel konnte das sein? Die Post bestimmt nicht und bei Amazon hatte ich schon länger nichts mehr bestellt. Ich beschloss nicht aufzumachen. Die nächste Klingelorgie folgte. Verdammt noch mal, konnte man nicht mehr in Ruhe die Nachrichten schauen? Missmutig dackelte ich zur Tür. Dass ich nur den Jogginganzug trug, war mir gelinde gesagt scheißegal. Das Arschloch sollte ruhig wissen, was ich von ihm hielt. "Ja! Was ...?" Das 'ist' blieb mir im Hals stecken. Vor mir stand meine Nachbarin. Knapp zwanzig und so hübsch, dass ich mir bei den Gedanken an sie schon mehrfach einen gehobelt hatte. Ich war Ende dreißig, geschieden und hatte jedes Interesse an Frauen verloren. Also an eine Beziehung, jedoch nicht an den Sex an sich, denn dummerweise produzierten meine Hoden fleißig weiter den Stoff aus dem die Träume sind und gelegentlich musste ich daher die Saftpresse anwerfen, um den Überdruck abzulassen. Wie gesagt, war mir der Anblick meiner Nachbarin und die daraus abgeleiteten Fantasien dabei eine große Hilfe. "Ich hab mich ausgesperrt", stammelte sie, den Tränen nahe. "Wissen sie, wann Lore zurückkommt?" "Wer ist Lore?" "Ach so, die Dame hier gegenüber." "Nicht so richtig. Welcher Tag ist heute?" "Mittwoch." "Dann morgen. Irgendwann im Laufe des Tages. Sie ist in Urlaub." "Scheiße! Sie hat meinen Zweitschlüssel." "Bei ihr deponiert, damit so etwas nicht passiert?" Ich ...
... konnte mir ein schadenfrohes Grinsen soeben verkneifen. Nach einer schlechten Erfahrung mit einem Schlüsseldienst hatte ich gleich drei Nachschlüssel bei Bekannten und Verwandten verteilt. Alle in zugeklebtem Umschlag mit meiner Unterschrift, dass niemand unbefugt bei mir herumspionieren konnte. "Und jetzt?", fragte ich also. "Keine Ahnung", rief sie. "Mir ist so etwas noch nie passiert. Einen Schlüsseldienst kann ich mir nicht leisten, ich würde lieber bis morgen warten, aber wo?" "Verwandte? Bekannte? Hotel?", schlug ich vor, doch sie schüttelte ihre lange Mähne. "Kann ich nicht bei ihnen ...? Dann kann ich auch gleich meine Einkäufe abstellen." Erst jetzt nahm ich die großen Taschen wahr, die sie neben sich gestellt hatte. Ihre tolle Figur hatte mich so in Beschlag genommen, dass ich solche Nebensächlichkeiten glatt übersehen hatte. "Äh ja. Kommen sie erst einmal rein. Dann sehen wir weiter", stammelte ich überrumpelt. Die? Bei mir in der Wohnung? Ei der Daus! Zum Glück war ich der einigermaßen ordentlich Typ, hatte nichts kompromittierendes herumliegen. Aufgeräumt war eigentlich immer. "Danke", quetschte sie sich an mir vorbei und streifte dabei mit ihrer Hüfte meine Hose an der ausgebeulten Stelle. Verdammt! Musste mein Mitbewohner direkt so unverschämt reagieren? Peinlich berührt dackelte ich hinter ihr her, doch sie schien nichts bemerkt zu haben. Jedenfalls sagte sie nichts und blickte mich auch nicht böse an. Stattdessen sah sie sich suchend ...