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Oh Silvie! 03.Teil
Datum: 21.08.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAmonasro
„Oh, Silvie! Du machst mich verrückt! Du ruinierst mich! Ich muss Dich vergessen! " Die Zeit für meine Abreise kam rasch und ich führ mit einem Seesack meiner Sachen mit dem Zug nach Nîmes. Weg von Firma, weg von Alfred, weg von Hochzeit, weg von Silvie...! Irgendwie war es auch eine Befreiung. Ich saß im Zugabteil und hörte dem Rattern der Gleise zu. Die Landschaft flog an mir vorbei, der Himmel, gestern noch wolkenverhangen, riss auf und zeigte ein reingewaschenes Blau. Als gäbe es doch noch Lebenswertes irgendwo da draußen. In Nîmes angekommen empfing mich Anja freudestrahlend am Bahnhof. Es war so wohltuend, wieder liebe Menschen zu treffen. Wir drückten uns herzlich. Ich stellte erfreut fest, dass sie sich nicht im geringsten verändert hatte. Wir fuhren mit ihrem klapprigen alten Citroen noch eine Stunde in die Landschaft, bis wir an ihrem Wohnort ankamen. Alles war herrlich hier, das Ortsbild, die alte romanische Kirche, die Häuser mit Wein an den Fassaden. Und genauso bezaubernd war das Gehöft, das sie mit ihrem Freund Benny vor Jahren gekauft und hergerichtet haben. Auf der Fahrt plauderte Anja viel über die Gegend und den Ort, welche Leute hier wohnen, und auch welche Geheimnisse sie haben, alles schien sie zu wissen. Bei ihr daheim angekommen begrüßte mich auch Benny mit einer Umarmung, es war einfach ein herzliches Willkommen. Ich war in einem anderen Leben angekommen. „So, jetzt zeige ich Dir Dein Zimmer und Du kommst einmal zur Ruhe ...
... nach der Reise. Abends gibt es ‚Coq au vin', das macht Benny perfekt!" Zwei Stunden später auf der Terrasse ihres Wohnhauses nahmen wir ein köstliches Abendessen ein. Benny hatte wirklich wunderbar gekocht. Und der farbeprächtige Sonnenuntergang machte den wundervollen Abend komplett. Wir unterhielten uns über die vergangene Zeit, die für uns alle noch unbeschwert war. Aber dann wurde Anja direkt: „Sag, Pete! Was ist es denn, von dem Du von daheim fliehst? Hast Du Schwierigkeiten? „Nun", war ich nicht gleich bereit, auszupacken, „wer sagt denn, dass ich fliehe?" „Ist doch klar, wenn ich Jahre lang nichts von Dir höre und plötzlich willst Du ganz schnell zu mir kommen. Ich freue mich natürlich sehr über Deinen Besuch. Aber da stinkt doch was. Also heraus mit der Sprache!" Ich zögerte noch, Bennys Anwesenheit störte mich ein wenig. Aber da Benny, versonnen an seiner Pfeife zog und wie dösend nickte, fing ich an: „Ich fliehe nicht, ich wollte Dich einfach wieder sehen. Allerdings ..." „Aha!" unterbrach Anja vorlaut. „Nichts aha!" wehrte ich ab, „Ich habe Pech mit einer Frau gehabt." Anja sah mich interessiert an. Benny tat immer noch, als würde er dösen. „Also ich war an einem echt knackigen Fisch am Braten, sie und ich waren über alles ineinander verschossen. Dann kam so ein reicher Schnösel daher und schnappte sie mir einfach weg. Und jetzt heiraten sie dieses Wochenende." „Ooch, Du Armer!" Anja, streichelte meinen Arm. „Dann tust Du gut ...